Frankenberg

Tagesmütter spannen „Auffangnetz“

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- Frankenberg (mba). Die Tagesmütter springen ein, wenn sich Eltern verspäten, früher zur Arbeit müssen oder eine andere Betreuung ausfällt.

Bürgermeister Christian Engelhardt hat diese Erfahrung selbst gemacht: Wenn Eltern wegen eines Termins oder einer Verspätung ihr Kind nicht pünktlich aus der Kindertagesstätte abholen können und auch keine Großeltern oder andere Familienmitglieder dies übernehmen können.

„Bisher war das eine Katastrophe“, berichtet Engelhardt. „Man ruft an: Geht’s noch ein bisschen länger? Und rast durch die Gegend, um das Kind abzuholen.“ Ein neues Angebot, das die Stadt mit der privaten Kinderkrippe „Pusteblume“, Neue Gasse 4, in Frankenberg vereinbart hat, soll Abhilfe schaffen: Eltern können sich in solchen Fällen kurzfristig melden, und eine der Tagesmütter nimmt sich des Kindes an, holt es ab und betreut es, bis die Eltern wieder da sind.

Morgens wird ein ähnlicher Service angeboten: Wenn Eltern ihr Kind nicht selbst in die Tagesstätte bringen können, weil sie früher zur Arbeit müssen, kümmern sich die „Pusteblume“-Tagesmütter darum. Es besteht in der „Pusteblume“-Krippe damit nun eine Betreuungsmöglichkeit von 6 bis 19 Uhr. Dieses neue Angebot stoße bereits auf Interesse, berichtet Evelin Jacobs vom Familienbüro der Stadt: „Erste Anfragen sind schon da. Es gibt Interessenten für eine Betreuung nach der Schule.“

Laut Vertrag zwischen Stadt und „Pusteblume“ hält die Krippe zusätzlich zu den zehn regulären Plätzen noch fünf weitere bereit, die flexibel und nach Bedarf besetzt werden können. „Bei größerem Bedarf lässt sich das Angebot noch ausweiten, sowohl was die Zeiten als auch die Kapazität angeht“, sagt Engelhardt.

Weitere Informationen zu den neuen Angeboten gibt Evelin Jacobs vom Frankenberger Familienbüro, Obermarkt 7–13, Telefon 06451/505117 oder E-Mail an jacobs.evelin@frankenberg.de.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Donnerstag, 11. August.

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