Hessisches Volkstanzturnier am Samstag in Battenberg mit Laisa, Haubern und Geismar

Sie tanzen um die Titel

Hereinspaziert: Die Trachtengruppe Laisa – hier beim Tanzturnier im vergangenen Jahr in Frankenau mit dem Vorsitzenden Michael Paulus (Mitte) – ist an diesem Samstag Gastgeber für das Volkstanzturnier der Hessischen Landjugend. Fotos:  zpd

Laisa. Das Frankenberger Land ist am kommenden Samstag, 10. Dezember, wieder Mittelpunkt des hessischen Volkstanzes: In der Battenberger Burgberghalle findet das Tanzturnier der Hessischen Landjugend statt. Ausrichter ist die Trachtengruppe Laisa, die mit den Landjugendgruppen aus Haubern und Geismar sieben der zwölf Tanzkreise stellt.

Acht Vierpaar- und vier Mehrpaarkreise treten in den beiden Kategorien gegeneinander an – drei weniger als im vergangenen Jahr, als das Turnier in Frankenau stattfand und Gastgeber Haubern bei den Mehrpaarkreisen und die Fidelen Jossataler aus dem Spessart bei den Vierpaarkreisen siegten. Dass beide Gruppen diesmal wieder um den Sieg mittanzen werden, ist nach den Ergebnissen der vergangenen Jahre zu erwarten. Auch Rekordmeister Linsengericht will nach seinen beiden zweiten Plätzen diesmal wieder ganz nach vorne. Haubern und Gastgeber Laisa treten mit drei Tanzkreisen an, Jossatal mit zwei. Die Folkloregruppe Linsengericht ist diesmal nur mit einem Kreis dabei, ebenso Geismar und Erksdorf.

Neuling ist die Siebenbürgische Jugendtanzgruppe aus Heilbronn, sie hatte sich das Turnier im vergangenen Jahr angeschaut und Gefallen daran gefunden. Dass die Gruppe aus Baden-Württemberg und nicht aus Hessen kommt, ist für die heimischen Landjugendlichen kein Problem. Sie freuen sich vielmehr: „Wir freuen uns, dass eine neue Gruppe mitmacht, um den Wettbewerb attraktiver zu machen“, sagt Laisas Vorsitzender Michael Paulus. Denn die Zahl der hessischen Gruppen ist in den vergangenen Jahren weiter gesunken. In diesem Jahr fehlen zum Beispiel Rosenthal und Wirmighausen, die 2010 in Frankenau mitgemacht hatten.

Sehenswerte Volkstänze

Trotzdem können sich die Zuschauer bei dem Turnier wieder auf spannende Entscheidungen freuen und auf sehenswerte Volkstänze, die oft extra für das Turnier ausgesucht und selten bei normalen Auftritten getanzt werden. Jede Gruppe tanzt einen vom Ausrichter ausgesuchten Pflichttanz und zwei selbst gewählte Kürtänze. Pflichttänze diesmal sind der Kuckuckstanz (Vierpaar) und der Stellborner Quickling (Mehrpaar).

Seit vielen Wochen schon üben die Teilnehmer für das Turnier. Denn am Samstag soll jeder Schritt sitzen. Fünf Tanzrichter bewerten dann nicht nur das, sondern zum Beispiel auch die Raumaufteilung, die Ausstrahlung der Tänzer, den Gesamteindruck des Tanzkreises und einheitliche Trachten. 120 Punkte kann ein Kreis maximal für einen Tanz bekommen, wer nach den drei Tanzrunden die meisten Zähler hat, ist neuer Hessenmeister. Im vergangenen Jahr hatten die Sieger Haubern und Jossatal jeweils nur 1,5 Punkte Vorsprung auf die Tanzkreise aus Linsengericht – so spannend soll es auch diesmal werden. (zpd)

Quelle: HNA

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