Frankenberg

Tanzvergnügen bis in den Morgen

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- Frankenberg (hwc). Gelungener Abend in der Ederberglandhalle: Bei Walzer, Tango, Rumba, Cha-Cha-Cha, Blues und Fox vergnügten sich 240 tanzfreudigen Gäste beim 42. AC-Winterball. Die Show-Band „Amorados“ sorgte für Bewegung.

Der Winterball des Automobilclubs war wie in jedem Jahr ein gesellschaftlicher Höhepunkt in Frankenberg, der elegant gekleidete Gäste aus allen Generationen auf die großzügig bemessene Tanzfläche lockte. Die sechs „Vollblutmusiker“ mit Sängerin Sarah, die erstmals in der Ederstadt auftraten, boten den Gästen dazu schwungvolle und mitreißende Tanz- und Unterhaltungsmusik für Jung und Alt. Ihr Repertoire reichte von deutschen Schlagern wie „Joanna”“von Roland Kaiser, „California Blue“, „La Paloma“ und Hildegard Knefs „Für mich soll`s rote Rosen regnen“ über Evergreens wie „Blue spanish eyes“ bis zu Rock‘n‘Roll-Nummern wie „Johnny B. Goode“ von Chuck Berry. Bandleader Jürgen Lies erfüllte auch die Melodienwünsche des Publikums. Auch bei ihrer halbstündigen Mitternachtsshow zeigte die Gruppe perfektes Können. Star der Band ist der Amerikaner Mike Williams – Trompeter, Sänger, Entertainer, Tänzer und „Stimmungskanone“ aus New Orleans. Er schlüpfte in die Rolle von Louis „Satchmo“ Armstrong und interpretierte mit zwei Trompeten „What a wonderful world“. Mit Unterstützung an Saxophon und Jazztrompete ließ er Glenn Millers „In The Mood“ erklingen.Das Musikprogramm kam gut beim Publikum an und die Tanzfläche war bis in die frühen Morgenstunden stets gefüllt. Die Anerkennung der Gäste fand neben der Band die gelungene Dekoration im Saal und auf der Bühne mit zahlreichen Lichtern und Kerzen. Dafür war Chefdekorateurin Sonja Fleck-Noll verantwortlich. Die im Saal integrierte Sektbar lud zu Gesprächen ein, ohne den Anschluss an die Tanzgesellschaft zu verlieren. Unter den Gästen, die der AC-Vorsitzende Gerhard Finkeldey begrüßte, waren auch Thomas Mauer, Kommandeur der Burgwaldkaserne, sein Stellvertreter Uwe Stahl und weitere Offiziere. Auch die Gruppe der Tanzschule Müller war von der Tanzmusik begeistert. Gleiches äußerte auch Werner Vöhl, Vizepräsident des Kiwani Clubs Ederbergland, der den Rückgang solcher Veranstaltungen in der Ederstadt bedauert. Der AC solle die Band für nächstes Jahr wieder verpflichten, empfahl Vöhl.

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