Tausende bei Halloween-Midnight-Shopping in Frankenberg

Frankenberg. Das Halloween-Midnight-Shopping der Frankenberger Kaufleute war wieder gut besucht: Ab Einbruch der Dunkelheit drängten sich Tausende Menschen durch die Fußgängerzone.

Die Geschäfte waren nahezu bis zur Geisterstunde voller Kunden: Die Einzelhändler machten schrecklich gute Geschäfte.

Spannend war die schaurig-düstere Halloween-Party vor allem für die Kinder. Für einen Abend verwandelten sie sich in Vampire, Hexen und Skelette und zogen von Geschäft zu Geschäft, um Süßigkeiten zu fordern und auch zu erhalten. Zudem gab es für Groß und Klein einige schaurige Attraktionen: Mitten in der Einkaufsstraße zeigten Alessandro Maida und seine Hip-Hop-Tänzerinnen von der B&M Dance Company ihr Können, die Dudelsackspieler der „First Guards of St. Kilian“ sorgten mit ihrer mittelalterlichen Musik für Atmosphäre und die jungen Tänzer des „Happy Dance Clubs“ begeisterten ihre Fans mit einem schweißtreibenden Auftritt.

Zu den Höhepunkten der langen Halloween-Nacht gehörte eine Stadtführung durch die dunkle Stadt. Heiner Wittekindt als Nachwächter und Ruth Piro-Klein in ihren mittelalterlichen Gewändern führten ihr Publikum an historische Plätze, Tristan Mitschke war als Trompeter dabei. Im Sturm eroberten die Lichtwesen auf Stelzen, Stellaxien und Kryotaklas, mit ihren funkelnden Kostümen die Herzen der Halloween-Fans. Lange Gesichter gab es nur bei den Mitgliedern des Kiwanis-Clubs: Zum ersten Mal durften sie ihren Stand nicht direkt am Thonet-Brunnen aufbauen - die traditionelle Lichterschnecke fiel also aus.

Schaurig-schönes Spektakel in Frankenberg

In Uniform waren der Frankenberger Polizeichef Otmar Vöpel und Stellvertreter Ortwin Staude auf Streife. Der Hintergrund für die Polizei-Präsenz: „Die Befürchtung war da, dass auch in Frankenberg Gruselclowns auftauchen.“ Die Bedenken bestätigten sich aber nicht: Aus polizeilicher Sicht gab es keine besonderen Vorkommnisse. (mjx)

Quelle: HNA

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