Investitionen in Höhe von insgesamt 700?000 Euro

Technischer Stützpunkt der EWF in Battenberg eröffnet

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Sie eröffneten den technischen Stützpunkt der EWF feierlich (von links): Die Architekten Fritz und Achim Roth, Battenbergs künftiger Rathaus-Chef Christian Klein, Hartmut Kroll von der Gemeinde Bromskirchen, EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller, Landrat Dr. Reinhard Kubat, Battenbergs Bürgermeister Heinfried Horsel und Hatzfelds Bürgermeister Dirk Junker.Foto: tt

Battenberg - Nach der Eröffnung des Kundenzentrums 2013 verstärkt der Energieversorger EWF seine Präsenz in Battenberg. Am Montag wurde der technische Stützpunkt in einem Nebengebäude der Neuburg offiziell eröffnet.

„Wir haben unser Versprechen wahr gemacht“, richtete sich Dr. Reinhard Kubat, Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender der Energie Waldeck-Frankenberg (EWF), an die anwesenden Bürgermeister. Kubat bezog sich damit auf die Zusicherung, die Infrastruktur bezüglich der Energieversorgung im Oberen Edertal konsequent ausbauen zu wollen.

Bis zu acht Mitarbeiter

Der erste Schritt dorthin war der Erwerb der Konzessionen für das Stromnetz in Battenberg, Bromskirchen und Hatzfeld. Im vergangenen Jahr eröffnete die EWF dann das Kundenzentrum in der Neuburg direkt bei der Battenberger Stadtverwaltung. Nun wurde die Scheune unter Berücksichtigung der Vorgaben für Brand- und Denkmalschutz zum technischen Stützpunkt umgebaut. Insgesamt investierte EWF am Standort Battenberg 700000 Euro. Zwei Mitarbeiterinnen im Kundenzentrum und bis zu sechs Mitarbeiter im technischen Service unter der Leitung von Dagmar Kock dienen den Strom- und Erdgaskunden der EWF im Oberen Edertal nun als Anlaufstelle.

In der Garage der ehemaligen Scheune ist Platz für drei Fahrzeuge, aber auch öffentliche Veranstaltungen sollen dort stattfinden. Im Obergeschoss sind die Büros für die Techniker untergebracht, die zum Beispiel bei Stromausfällen dann kürzere Wege haben und an 365 Tagen im Jahr Präsenz zeigen sollen. Durch den Umbau ist auch ein Aufzug an der Neuburg entstanden, der barrierefreien Zugang zur Verwaltung ermöglicht. Dort soll noch in diesem Jahr ein Wanddurchbruch hin zum Bürgerbüro erfolgen. Auch eine öffentliche Toilette gibt es nun an der Neuburg.

„Ist nicht der Stil der EWF“

Battenbergs scheidender Bürgermeister Heinfried Horsel zeigte sich begeistert von den Arbeiten, die das Architekturbüro Roth aus der Bergstadt leitete. „Ein sehr guter Anfang hat eine ebenso gute Fortsetzung gefunden“, sagt Horsel. EWF sei im Oberen Edertal angekommen, ohne den Energieversorger wäre die Sanierung der Neuburg nicht möglich gewesen. Die Partnerschaft solle wachsen, denkbar sei laut Horsel, dass künftig auch Allendorf zu den Kunden der EWF zählt. Der Bürgermeister wies auch auf den Verkauf des Schwimmbads an den Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg hin. Durch die Aufnahme in den steuerlichen Querverbund der EWF soll der jährliche Fehlbetrag verringert werden. Als Zeichen der Partnerschaft wird eine Eiche auf dem Schwimmbadgelände gepflanzt.

Hatzfelds Rathaus-Chef Dirk Junker sagte, dass der regionale Energieversorger mit der Einrichtung des technischen Stützpunkts ein Zeichen für die Zukunft gesetzt habe.

EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller dankte den Bürgermeistern für die Zusammenarbeit. Die Sanierung der Neuburg solle als Zeichen dafür gewertet werden, dass das Unternehmen etwas für die Region tun wolle. „Wir hätten auch ein Container-Lager auf einer abgelegen Wiese bauen können, aber das ist nicht der Stil der EWF.“

Von Tobias Treude

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