Einladung in die Ederberglandhalle

Theater-Spiel um Haus, Frauen und Sex

Martin Lindow: Er spielt den Ehemann, dessen Welt aus den Fugen geraten ist. Foto: nh/Dettmann

Frankenberg. Aus dem Bestseller von Margit Schreiner „Haus, Frauen, Sex“ hat das Essener Euro-Studio ein raffiniertes Stück Rollenprosa gemacht. Der Frankenberger Kulturring lädt dazu in die Ederberglandhalle ein.

Mit Unterstützung der Volksbank Mittelhessen findet das Theater-Stück, in dem sich der grollende Ehemann (Martin Lindow) mit viriler Geschwätzigkeit selbst entblößt, am Mittwoch, 16. Januar, um 20 Uhr statt.

Worum geht es in diesem verführerisch locker geschriebenen Text? Franz kann es nicht fassen. Nach zwanzig Jahren Ehe, in denen er sich für seine Familie aufgeopfert hat, verlässt ihn seine Frau Resi. Sie, die sich jetzt hochtrabend Marie-Thérèse nennt, hat den gemeinsamen Sohn mitgenommen, denn natürlich bekommt sie als Mutter das Kind zugesprochen. Das Leben ist ungerecht!

Franz fühlt sich ausgenutzt, getäuscht und missbraucht. Wie konnte es soweit kommen? Warum hat sie nie etwas gesagt? Dabei hat er alles für sie getan: Eigenhändig hat er ein Eigenheim für sie errichtet. Aber jetzt, wo er arbeitslos geworden ist, geht sie. Franz ist verletzt, seine Welt ist aus den Fugen geraten. Er sucht nach Erklärungen, denkt nach, klagt an, rechtfertigt, zieht Bilanz. In dem viel zu großen, leeren Haus sitzt Franz nun allein und rechnet schonungslos ab, mit der Beziehung, den Frauen, dem Sex, mit allem, was zur gemeinsamen 20-jährigen Geschichte gezählt hat.

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Quelle: HNA

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