Theaterwoche: Traditionsveranstaltung diesmal mit fünf heimischen Gruppen

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Erstmals bei der Theaterwoche dabei: Das Statt-Theater Mengeringhausen zeigt das Stück „Die Welle“. Unser Bild entstand bei einer Probe im März.

Waldeck-Frankenberg. Die Theaterwoche Korbach setzt in diesem Jahr verstärkt auf regionale Akteure. Gleich fünf Gruppen aus der Region sind bei der 66. Auflage der Veranstaltung, der bundesweit ältesten ihrer Art, dabei.

Insgesamt werden mehr als 200 Mitwirkende vor und hinter den Kulissen die Woche gestalten, erklärte Dr. Hartmut Wecker, Pressesprecher des Landkreises und Mitglied des Leitungsteams der Veranstaltungsreihe, auf HNA-Anfrage. Gleich zwei Dinge seien diesmal neu: Zum einen habe es, soweit seine Erinnerung zurückreicht, keinen Prolog vor dem offiziellen Start der Theaterwoche gegeben, so Wecker. Der ist auf den 11. Mai datiert – am Abend vorher zeigt die Theater AG der Edertalschule Frankenberg dort aber schon das Stück „Momo“ in der Werkshalle des Unternehmens Thonet. Zum anderen ist erstmals das Statt-Theater Mengeringhausen dabei. Dies sei bereits ein lang gehegter Wunsch von Organisatoren und Statt-Theater gewesen, nun habe es geklappt, sagte Hartmut Wecker.

Damit habe man auch noch einen weiteren Akteur aus dem Landkreis gewonnen. Die verstärkte regionale Beteiligung sei eine Forderung aus der Politik gewesen.

Neben den genannten werden neun weitere Gruppen, aus der Region und dem Bundesgebiet, bei der Theaterwoche auf der Bühne stehen. Auch das Thema Inklusion wird eine Rolle spielen: Menschen mit Behinderungen führen in der Theatergruppe der Lebenshilfe ein Stück auf.

Mit der 66. Auflage sei die Theaterwoche zwar die älteste ihrer Art bundesweit, aber noch lange kein Auslaufmodell: „Mit 66 Jahren fängt das Leben bekanntlich erst an“, sagte Wecker. Ermöglicht wird die Veranstaltung durch die Unterstützung der Sparkasse Waldeck-Frankenberg als Hauptsponsor. Die Stadt Korbach stellt Räumlichkeiten und Personal zur Verfügung.

Eine Übersicht des Programms, die Eintrittspreise und Kurzbeschreibungen der einzelnen Stücke lesen Sie in der gedruckten Samstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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