Frankenberg

Tipp der „Piraten": Super-Nanny hilft

- Frankenberg. Am Montag ist die Piratenpartei für die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung zugelassen worden, am Dienstagabend hat sie prompt Stellung zum aktuellen Reizthema bezogen: der Auseinandersetzung zwischen SPD und CDU über das Familienbüro.

„Der heftige Streit zwischen SPD und CDU abseits aller Sachfragen entpuppt sich immer mehr als ein besonders kniffliger Fall für die Super-Nanny“, heißt es in der Erklärung.

„Die Piratenpartei empfiehlt beiden Seiten einen therapeutischen Aufenthalt auf der Stillen Treppe.“ Die Gruppierung spielt damit auf eine Sendung im Privatfernsehen an, in der eine Pädagogin Eltern Erziehungstipps für ihre Kinder gibt. Es wäre zielführend, wenn die Konfliktparteien den kompetenten Rat Frankenberger Familien einholen würden, wie sich Interessenkonflikte und zwischenmenschliche Streitereien überwinden lassen, fordern die „Piraten“.

Diese Vorgehensweise entspreche der Grundüberzeugung der Piratenpartei, den Willen der Bevölkerung direktdemokratisch einzuholen und umzusetzen. Auf der Internetseite http://piraten-waldeck-frankenberg.de hätten alle Frankenberger ab sofort die Gelegenheit, den Streitenden kompetenten Rat in familienrelevanten Bereichen zu geben. Der Dissens rund um das Modellprojekt sei modellhaft für den Politikstil, der sich im Kreis eingeschlichen habe. „Anstatt Sachargumente und Zielpositionen auszutauschen, streiten die Parteien um Personalfragen“, erklärt die Piratenpartei und fordert einen neuen Stil.

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