Hundehalter zur Vorsicht aufgerufen

Tote und kranke Hunde in Löhlbach: Verdacht auf Giftköder

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Suche nach Gift-Ködern: Dieser Schäferhund auf unserem Symbolbild sucht in einem Waldstück nach Giftködern. Das Tier ist speziell dafür ausgebildet. 

Löhlbach. In Löhlbach (Kreis Waldeck-Frankenberg) sind seit Sonntag zwei Hunde gestorben und zwei plötzlich erkrankt. Hundehalter befürchten, dass Giftköder ausgelegt wurden. 

 Nachdem innerhalb von vier Tagen zwei Schäferhunde eines Besitzers aus dem Hainaer Ortsteil Löhlbach gestorben sind, sorgen sich Hundehalter in dem Hainaer Ortsteil um ihre Tiere. Beide Hunde lagen tot im Zwinger und bluteten aus der Nase – eines am Sonntag, eines am Donnerstag.

„Das könnte ein Hinweis auf eine Vergiftung sein“, sagt Hainas Bürgermeister Rudolf Backhaus. Er hat am Freitag von zwei weiteren Hunden in Löhlbach erfahren, die mit Magenproblemen in tierärztlicher Behandlung sind.

Um herauszufinden, woran die beiden Schäferhunde gestorben sind, müssten sie obduziert werden. Das ist bisher nicht geschehen. Die beiden Tiere waren mit ihrem Besitzer zuletzt im Bereich der Kläranlage und im Wald am oberen Mühlenberg unterwegs; die anderen Hunde am Sportplatz und am Schwimmbad. 

Eine Hundebesitzerin aus der Gemeinde hat bereits alle Bereiche mit einem geschulten Hund nach eventuell ausgelegten Giftködern abgesucht, aber ist bisher nicht fündig geworden. „Auch andere Löhlbacher halten die Augen offen“, sagt sie.

Bürgermeister Rudolf Backhaus rät allen Hundebesitzern rund um Löhlbach zu erhöhter Vorsicht.

 Backhaus ist selbst Hundebesitzer. „Wir wollen nun einen Maulkorb für unseren Hund kaufen, damit er draußen wirklich nichts fressen kann“, sagt er auf Anfrage. (mab)

Quelle: HNA

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