Touristservice droht das Aus

Burgwald. Von der Ausweisung von Wander- und Fahrradwegen über geführte Touren im Burgwald bis zur Beratung von Gästen reicht das Spektrum der Burgwald-Touristservice. Die Weiterführung der Einrichtung der touristischen Arbeitsgemeinschaft Burgwald ist allerdings gefährdet, wenn nicht alle Mitgliedskommunen sich weiterhin an der Finanzierung beteiligen.

Die Gemeinde Wohratal hat schon im Frühjahr bei der Verabschiedung ihres Haushaltssicherungskonzeptes entschieden, auszuscheren, berichtete Bürgermeister Peter Hartmann auf HNA-Anfrage. Lahntal droht als weitere der zehn beteiligten Gemeinden, den Geldhahn zuzudrehen. Der Vertrag der Kommunen Burgwald, Rosenthal, Gemünden, Münchhausen, Wetter, Lahntal, Cölbe, Kirchhain, Rauschenberg und Wohratal über die Finanzierung des Büro läuft im Mai 2012 aus.

Die Weiterführung hält Kai Uwe Spanka, Bürgermeister in Wetter und Vorsitzender der Entwicklungsgruppe Region Burgwald-Ederbergland, für unverzichtbar. „Die Erfolge der zentralen Marketing-Arbeit rechtfertigen die relativ geringen Kosten von 48 000 Euro im Jahr“, sagt er im Gespräch mit der HNA.

Diese Summe fällt an für die Finanzierung der Stelle von Dr. Armin Feulner (30 Wochenstunden) und einer Mitarbeiterin (fünf Wochenstunden). Sie wird mittels einem an der Gemeindegröße orientierten Schlüssel aufgeteilt. Wohratal steuerte jährlich 2500 bis 3000 Euro bei, Lahntal 5000 bis 6000 Euro. Der Lahntaler Haupt- und Finanzausschuss beschloss kürzlich, dieses Geld nicht mehr bereitzustellen.

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Quelle: HNA

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