Tänzer aus Geismar und Haubern und Musiker aus Dodenau bei Europeade in Bozen

Trachten, Tanz und Tradition

Mitreißend: Ein Tanzpaar der Landjugend Haubern beim Auftritt in Bozen. Foto:  nh

Bozen. Die Volkstänzer aus Haubern und Geismar und die Feuerwehrkapelle aus Dodenau sind wieder mittendrin: mittendrin bei der Europeade, Europas größtem Folklore-Festival. Das findet seit gestern in Bozen in Südtirol statt. Bis Sonntag präsentieren dort 5000 traditionsbewusste Jugendliche aus ganz Europa Volkstanz, Trachten, Musik und Brauchtum.

Die Gruppen aus dem Frankenberger Land hatten sich am Dienstagabend auf die lange Fahrt nach Italien gemacht – Haubern mit 32 Mitgliedern und zwei Gasttänzern aus Laisa, Dodenau mit 22 Tänzern und wie in den vergangenen Jahren in Begleitung von 16 Musikern der Dodenauer Feuerwehrkapelle.

Gestern hatten beide Gruppen ihre ersten Auftritte in der Stadt. Am Abend fand die feierliche Eröffnung in der Eiswelle statt, dem Sportzentrum von Bozen. In der Arena, die Platz für 7000 Zuschauer hat, werden die Frankenberger am Sonntagnachmittag zum Abschluss der Europeade auftreten. Ein weiterer Höhepunkt des viertägigen Programms ist der Festzug am Samstag, bei dem alle 5000 Teilnehmer des Festivals durch die Straßen Bozens ziehen werden. Am Wochenende werden auch die meisten Zuschauer erwartet.

„Das Wetter hier ist wie zuhause: heiß und strahlender Sonnenschein“, berichtete Carolin Schmidtmann, die Vorsitzende der Landjugend Haubern, gestern am Telefon. Die Hauberner sind in einer Schule in Bozens Altstadt untergebracht. Geismar und Dodenau übernachten in einer großen Messehalle – mit 3000 anderen Europeade-Teilnehmern, sagte Geismars Vorsitzender Dominik Freitag.

Am Sonntagabend machen sich die heimischen Gruppen auf den Heimweg, sie werden am Montagmittag im Frankenberger Land ankommen. (jpa)

Quelle: HNA

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