Zahlreiche Gastchöre beim Heimat- und Sängerfest des Rennertehäuser Männergesangvereins

Traditon trifft moderne Arrangements

Bürgermeister Claus Junghenn überbrachte seine Grußworte vor dem großen Schlusschor mit allen Sängern der Bremmer-Chöre – von links: Bürgermeister Junghenn, Chorleiter Horst-Werner Bremmer und der MGV Vorsitzende Arno Clemens.Foto: Willi Arnold

Allendorf-Rennertehausen - Im Zeichen des Chorgesangs stand das Dorf am Wochenende beim Heimatfest des Männergesangvereins.

Viel Musik und Gesang in verschiedenen Stilrichtungen gab an den vier Tagen. Die Besucher waren begeistert.

Mit der „Weekend-Warm-up- Party“ ist das Heimatfest am Freitagabend gestartet. Mehr als 400 Besucher kamen in das Partyzelt, in dem DJ Harry die Gäste mit Musik quer durch die Jahrzehnte in Stimmung brachte.

Der Samstagabend begann mit dem traditionellen Gang zum Ehrenmal, wo Pfarrer Claus Becker mit besinnlichen Worten zum Danksagen aufrief und der Verstorbenen gedachte.

Mit der Festkapelle, den „Frankenland Musikanten“, ging es zurück zum Festzelt, in dem die Gastchöre des Abends schon Platz genommen hatten. Der Einmarsch führte die Rennertehäuser Sänger sofort auf die Bühne, sie begrüßten ihre Gäste unter der Leitung von Horst Werner Bremmer mit dem „Böhmischen Traum“, der mit den Worten „Wenn ich träum in der Nacht“ beginnt.

Gastgeber eröffnen Abend

Das Freundschaftssingen eröffneten alle Chöre des gastgebenden MGV: der Männerchor unter der Leitung von Anita Py, der gemischte Chor „Querbeet“ unter der Leitung von Horst-Werner Bremmer und der Projektchor, wieder unter der Leitung von Anita Py.

An diesem Abend sollten die Sänger im Mittelpunkt stehen, und so haben sich die Überbringer der Grußworte, Bürgermeister Junghenn und Ortsvorsteher Erich Clemens, entsprechend kurz gefasst - dabei aber nicht vergessen, den kulturellen Stellenwert des MGV herauszustellen und ihm für die hervorragende Organisation des Heimatfestes zu danken. Die Gesangsliebhaber wurden für ihr Kommen belohnt.

Traditionellen und hervorragend vorgetragenen Männergesang boten die Männergesangvereine aus Bottendorf, Ellershausen, Altenlotheim und des gastgebenden MGV. Mit den „4 Voices“ stand der zahlmäßig kleinste gemischte Chor auf der Bühne. Er war aber mit großen jungen Stimmen besetzt.

Der gemischte Chor „Adrana“ aus Schwarzenau mit seiner Leiterin Anita Py und der Frauenchor „Glissando“ trafen mit modernen Arrangements den Geschmack des Publikums ebenso wie die „Chorifeen“ aus Buchenberg mit Chorleiterin Johanna Tripp. Dieser Frauenchor hat sich erst am 13. Januar gegründet.

Lieder zum Mitsingen

Lieder zum Schunkeln und Mitsingen präsentierten der gemischte Chor „Querbeet“ unter der Leitung von Horst-Werner Bremmer und „Die Saalbacher“ mit Chorleiterin Anita Py, die mit „Zwei kleine Italiener“ und „Fürstenfeld“ Bewegung in das Zelt brachten. Alle sangen mit, als Horst-Werner Bremmer mit seinen Männergesangvereinen aus Bottendorf und Altenlotheim den „Deutschmeister-Regimentmarsch“ erklingen ließ.

Zum Finale standen dann alle Bemmer-Chöre auf der Bühne und sangen das amerikanische Lied „Shenandoah“.

Danach übernahmen die „Frankenland Musikanten“ das Regiment und heizten dem Publikum im randvoll besetzte Festzelt mit ihrem Alpenrock noch mächtig ein. Um denen die nur feiern wollten noch die entsprechend Zeit dafür zu geben hatte das Freundschaftssingen schon um 19 Uhr begonnen so kamen alle auf ihre Kosten. So dauerte auch der zweite Festttag der „vier tollen Tage“ in Rennertehausen bis in die frühen Morgenstunden.

Gestern ging das Fest mit dem Wertungssingen des Sängerkreises „Oberes Edertal“ weiter. Mittags marschierte ein großer Festzug durch das Dorf. Und am Nachmittag folgte das Kreissängerfest mit Musik, Vorträgen und Tanz. Gestern Abend spielten die „Frankenland Musikanten“ auf.

Von Willi Arnold

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