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Trockenheit hinterlässt Spuren in Waldeck-Frankenberg

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In Frankenberg ist dieser Teich, der Anschluss an den Wassergraben an der Walkemühle hat, trocken gefallenen und weist Risse in der verbliebenen Schlammschicht auf.
In Frankenberg ist dieser Teich, der Anschluss an den Wassergraben an der Walkemühle hat, trocken gefallenen und weist Risse in der verbliebenen Schlammschicht auf. © Gerhard Kalden

Trockenheit durch fehlenden Regen wird zum Problem für die Natur in Waldeck-Frankenberg.

Waldeck-Frankenberg - „Nicht nur die Horrormeldungen aus dem südlichen Afrika, wo es seit zwei bis drei Jahren keinen Tropfen Regen mehr gab, lassen aufhorchen. Auch aus den Mittelmeerländern häufen sich die Berichte von lang anhaltender Trockenheit. Und selbst in Waldeck-Frankenberg bereitet die geringen Niederschlagsmengen der Natur inzwischen sichtbare Probleme.

Schon in den Jahren 2019 und 2020 starben in den heimischen Wäldern infolge von Trockenheit großflächig Fichten-Bestände ab, die zum Teil bis heute noch nicht abgeholzt werden konnten.

29 Tage kein Regen

Und dieser Trend scheint sich weiterhin fortzusetzen: In diesem Jahr gab es zahlreiche regenfreie Tage. So wurden – nach inoffiziellen, privaten Wetter-Aufzeichnungen – vom 26. Mai bis zum 30. Juni in Frankenberg an insgesamt 29 Tagen keine Regen vermerkt. Selbst am 1. Juli fiel in weiten Teilen von Waldeck-Frankenberg nach Durchzug einer Kaltfront nur ganz wenig Regen im Gegensatz zu den Vorhersagen und zu anderen Regionen in Deutschland.

Von Gerhard Kalden

Bei Allendorf ist das Bett der Eder unterhalb des Wehres fast völlig ausgetrocknet. Das hat gravierende Folgen für die Kleintier-Lebewelt, die für die Fische von Bedeutung ist.
Bei Allendorf ist das Bett der Eder unterhalb des Wehres fast völlig ausgetrocknet. Das hat gravierende Folgen für die Kleintier-Lebewelt, die für die Fische von Bedeutung ist. © Gerhard Kalden

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