Stelle ist trotz mehrmaliger Ausschreibung unbesetzt

Trost-Schule sucht neue Schulleitung

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Blick auf die Friedrich-Trost-Schule: Nach dem Verwaltungstrakt werden derzeit die Klassenräume saniert. Insgesamt wird die Frankenberger Schule für Lernhilfe mit Mitteln aus dem Bundeskonjunkturprogramm für mehr als drei Millionen Euro modernisiert.

Frankenberg: Der Friedrich-Trost-Schule in Frankenberg fehlt derzeit eines: eine eigene Schulleitung. Im Juli vergangenen Jahres hatte Rektorin Gudrun Alfers-Peter ihr Amt an der Friedrich-Trost-Schule aufgegeben.

Sie hatte 1996 zunächst die Konrektorenstelle und in der Nachfolge von Karl-Heinz Hartmann ab 1997 dann auch die Schulleitung übernommen. Nun arbeitet sie an einer Korbacher Förderschule. 

Ihre Stellvertreterin, die Konrektorin Anja Warnecke, führte die Frankenberger Förderschule ein Jahr lang, bis sie sich selbst um eine Funktionsstelle in der Nähe ihres Wohnortes im Regierungsbezirk Gießen bewarb und sich daraufhin jetzt vor den Sommerferien vom Kollegium verabschiedete.

Zweimal schon, so Lothar van Eickels, zuständiger Dezernent beim Staatlichen Schulamt in Fritzlar, habe man die Schulleitungsstelle öffentlich ausgeschrieben, ohne dass sich ein geeigneter Bewerber für die Frankenberger Schule für Lernhilfe gefunden habe.

Darauf hin sei während der Vakanzzeit Rektor Harald Vogler von der benachbarten Kegelbergschule kommissarisch mit der Wahrnehmung der Leitung der Nachbarschule beauftragt worden. „In den kommenden Wochen werden aber intensiv Gespräche geführt mit Personen, die für die Schulleitung der Friedrich-Trost-Schule in Frage kommen“, erklärte van Eickels.

Er rechne mit zwei bis drei Monaten, die Interimslösung dürfe sich aber nicht länger als ein halbes Jahr hinziehen.

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Quelle: HNA

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