Trotz Fußball: Mehr als 200 Gäste bei „Nacht der Kirche“ in Gemünden

Alt bewährt: Der evangelische Singkreis Gemündens unter Leitung von Tosca von der Ahé lud die musikinteressierten Besucher zum Vortrag unterschiedlicher Volkslieder ein. Foto:  Ochs

Gemünden. Von heiter bis besinnlich, von der Gospelmesse bis zum Volkslied - bunt und vielfältig spannte sich der Bogen der musikalischen Darbietungen während der sechsten „Nacht der Kirche-Klänge der Nacht" in der Gemündener Stadtkirche.

Eröffnet mit „You raise me up“ von Brendam Graham durch den gastgebenden Chor „Hope“ und begrüßt durch den Chorleiter Timo Gleim, lag ein vielversprechender Abend vor den mehr als 200 Gästen.

„Gottes Licht leuchtet in uns in dieser herbstlichen Zeit. Wir wollen Stress und Hektik vor der Tür lassen“, sagte der Musiker. Und er freute sich besonders, dass das Gemündener Gotteshaus trotz des Fußballspiels der deutschen Nationalmannschaft rappelvoll war. Er versprach einen musikalischen Abend, bei dem für jeden Geschmack etwas dabei sei - und das hielt er.

Leckeres vom Buffet: Viele fleißige Hände hatten Leckereien, Häppchen und Fingerfood für die Gäste zubereitet.

Einer der Höhepunkte war die Gospelmesse von Reinhard Pikora, die an diesem Abend in Gemünden Premiere hatte. Vom Halleluja über Kyrie und Glory bis hin zum Agnus Dei zeigten die 13 Sängerinnen eine sichere Intonation der Messe. Gleim animierte die Gäste in der voll besetzten Kirche immer wieder, aktiv mitzumachen. „Ihr könnt singen, summen oder brummen. Mitklatschen ist auch erlaubt.“

Gleims Dank galt an diesem Abend allen Sängern sowie unzähligen Helfern vor und hinter den Kulissen, die schon intensiv in die Vorarbeiten und Proben eingebunden waren. In den 30-minütigen Pausen zwischen den drei Musikblöcken hatten alle Besucher die Möglichkeit, sich mit kleinen Häppchen zu stärken und die Gespräche mit Freunden und Bekannten zu suchen. „Auch in diesem Jahr wieder eine tolle Veranstaltung“, resümierte Timo Gleim am Ende. (zoh)

Wer bei dem Konzertabend noch aufgetreten ist, lesen Sie in der gedruckten Montagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare