Reddighäuser Hammer investiert zwei Millionen Euro

Trotz Krise: Frank GmbH hat Stamm-Mitarbeiter gehalten

Betriebsbesichtigung: (von links) Die Gesco-Vorstände Robert Spartmann und Hans-Gert Mayrose sowie Axel Hunke und Hammer-Geschäftsführer Andreas Mosler mit Vertretern der Branche.

Reddighausen. Gute Nachrichten vom Reddighäuser Hammer: In diesem Jahr sollen weitere zwei Millionen Euro in den Standort investiert werden.

Das sagte Geschäftsführer Andreas Mosler am Dienstag in Reddighausen anlässlich der Bilanz-Pressekonferenz des Mutterkonzerns Gesco AG. „Wir sind sehr gut aus der Krise gekommen. Dank der Kurzarbeit haben wir unsere 165 Stamm-Mitarbeiter gehalten", sagte Mosler. Von September 2009 bis März 2010 hatte der Reddighäuser Hammer Kurzarbeit angemeldet. Gleichzeitig wurde die Zahl der Leiharbeiter abgebaut, befristete Arbeitsverträge wurden nicht verlängert.

Damit folgte die Frank GmbH der Strategie des Mutterkonzerns: „Wir haben in der Krise Kosten gesenkt, unsere Firmen aber nicht kaputt gespart“, sagte Gesco-Vorstand Dr. Hans-Gert Mayrose. Die Gesco AG in Wuppertal ist die Führungsgesellschaft einer Gruppe von 14 mittelständischen Unternehmen. Sie hat diese Firmen meistens dann erworben, wenn es – wie beim Reddighäuser Hammer – keinen Nachfolger in der Geschäftsführung gibt.

Der Umsatz der gesamten Gruppe lag im Geschäftsjahr 2009/2010 bei 277 Millionen Euro, das sind rund 100 Mio. weniger als 2008/2009. Für das laufende Geschäftsjahr werden rund 300 Mio. Euro erwartet. Die Mitarbeiterzahl aller Tochterunternehmen liegt bei 1733. (jpa)

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Quelle: HNA

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