Türkisch-Deutscher Verein besteht seit 20 Jahren

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Hand in Hand: Der Türkisch-Deutsche Verein mit den Vorsitzenden Riza Aras (links) und Manfred Berger (rechts), hier vor dem Frankenberger Rathaus, trägt seit 20 Jahren zur Integration von türkischen Einwanderern im Frankenberger Land bei. 

Frankenberg. Das Aufeinanderzugehen von Türken und Deutschen ist Ziel des Türkisch-Deutschen Vereins Frankenberg. Die Mitglieder setzen es seit 20 Jahren um: mit Unternehmungen, öffentlichen Veranstaltungen oder dem Herstellen von Dialogen zwischen christlichen Kirchen und der muslimischen Gemeinde.

Das Erschrecken über fremdenfeindliche Anschläge im Jahr 1993, wie dem Brandanschlag in Solingen, war der Anlass der Gründung, schildert Manfred Berger. Der Frankenberger war Initiator des Vereins und hat ihn gemeinsam mit Temel Özcubukcu ins Leben gerufen. Berger steht seit 20 Jahren zusammen mit wechselnden türkischen Vorsitzenden an der Spitze des Vereins.

Am 28. Mai 1994 fand die Gründungsversammlung statt. Was die Mitglieder in den folgenden beiden Jahrzehnten umsetzten, um Deutsche und Türkischstämmige zusammenzuführen, ist beachtlich. Für dieses vielfältige gemeinnützige Engagement wurde der Türkisch-Deutsche Verein mit Preisen ausgezeichnet: Im September 2001 erhielt er den Preis der Paul-Dierichs-Stiftung der HNA. 2011 und 2012 bekam er je einen Preis der Frankenberger Bank im Wettbewerb "Wir bewegen was".

Gemeinsam mit der Stadt Frankenberg pflanzten die Mitglieder im April 2004 einen Ginkgobaum als Symbol der Integration mit Gedenktafel zum zehnjährigen Bestehen des Vereins.

Zum 20-jährigen Bestehen ist am Samstag, 17. Mai, eine Feier in der Ederberglandhalle geplant, kündigen Manfred Berger und der türkische Vorsitzende Riza Aras gemeinsam an.

Von Martina Biedenbach

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Quelle: HNA

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