Rennertehausen

Übung: Brand im Kindergarten

- Allendorf-Rennertehausen (ied). Eine Feuerwehrübung fand am Freitagnachmittag auf dem Gelände der evangelischen Kindertagesstätte statt. Gegen 16 Uhr wurde die Feuerwehr verständigt – wenige Minuten später rückten die Rennertehäuser Brandschützer an.

Angenommen wurde eine Fettentzündung, weil eine Mitarbeiterin vergessen hatte, in der Küche die Herdplatte auszuschalten. Wegen der starken Rauchentwicklung mussten alle Kinder und Erzieherinnen das Gebäude verlassen. Beim anschließenden geordneten Aufstellen und Abzählen auf dem Hof wurde festgestellt: Eine Erzieherin, eine Praktikantin und zwei Kinder fehlen. Wahrscheinlich waren sie im Haus zurück geblieben und mussten nun gerettet werden.

Drei Atemschutzgeräteträger machten sich in den Räumen der Tagesstätte auf die Suche nach den vermissten Personen, die sich möglicherweise eine Rauchvergiftung zugezogen hatten. Andere Brandschützer bauten in Minutenschnelle eine Wasserversorgung auf. Der Löschangriff war in kurzer Zeit erfolgreich, denn der Brand war nicht allzu intensiv. Schließlich wurden die Vermissten gefunden.

Zunächst fanden die Wehrmänner die bewusstlose Erzieherin Julia Maurer, die sich zusammen mit den Kindern Hanna Scheerer und Marius Clemens in einem Gruppenraum aufhielt. Die Erzieherin wurde auf einer Trage nach draußen getragen und dort weiter versorgt. Kurze Zeit später wurde auch die Praktikantin Rebekka Henkel gefunden und gerettet. Insgesamt 12 Feuerwehrmänner waren unter der Leitung von Wehrführer Jörg Albrecht im Einsatz.

Die Übung fand statt am Ende einer Woche der Brandschutzerziehung im Kindergarten. Bernd Schubert war dazu einen Tag im Kindergarten und gab den Jungen und Mädchen wertvolle Informationen. Am Ende der Übung am Freitag mischten sich die Rennertehäuser Feuerwehrleute und besonders die Atemschutzgeräteträger unter die Kinder, um ihnen die Angst vor den Uniformen und den ungewohnten Ausrüstungsgegenständen zu nehmen.

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