Klarstellung: Zwölf-Punkte-Forderung nicht Bestandteil des Beschlusses für die Trasse

Umgehung erneut Thema

Ernsthausen. Auch wenn es derzeit nichts zu entscheiden gibt, war die geplante B-252-Umgehung in Ernsthausen Thema in der Burgwalder Gemeindevertretersitzung am Donnerstagabend.

Ein erstes Treffen der neugegründeten Arbeitsgruppe Ortsumgehung sei noch nicht vorgesehen, antwortet Burgwalds Bürgermeister Lothar Koch auf Anfrage von Hermann Briel (Bürgerliste Ernsthausen). Wie berichtet, kritisiert die Bürgerliste die geplante Linienführung. Sie wirft Hessen Mobil vor, sich nicht an den vom Parlament geforderten Zwölf-Punkte-Katalog zu halten.

Bernhard Block von der SPD stellte klar, dass die Entscheidung des Parlaments im Juni 2008 für die „Trasse 7 modifiziert“ nicht direkt an die Einhaltung des Zwölf-Punkte-Katalogs gebunden sie, sondern an die Bedingung, dass die Trasse nicht näher an die Ortsteile Wiesenfeld, Burgwald, Ernsthausen herangeführt werde. Zudem wird in dem Beschluss gefordert, im Westen von Ernsthausen (Reitplatz) ein weiteres Abrücken vom Ortsrand zu prüfen, so wie es da Kölner Büro für Faunistik vorgeschlagen hatte.

Briel wirft Hessen Mobil vor, diese Prüfung gar nicht vorgenommen zu haben, sondern sie pauschal abzulehnen. Zudem enthalte der Technische Vorentwurf der Trasse, der derzeit erstellt wird, große Unterschiede zu bisherigen Planung, zum Beispiel seien weitere Dämme eingeplant.

Bürgermeister Lothar Koch kündigte an, dass die Gemeindeverwaltung aktuelle Pläne von Hessen Mobil angefordert habe. Sie würden kopiert und dann allen Fraktionen zugänglich gemacht.

Ob die Arbeitsgruppe sich damit demnächst beschäftigt, blieb am Donnerstagabend noch offen. (nh/mab)

Quelle: HNA

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