Ernsthausen

Umgehung rückt von Ernsthausen weg

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- Burgwald - Ernsthausen (rou). Die Planung der Ortsumgehung Ernsthausen im Zuge der Bundesstraße 252 verzögert sich. Burgwalds Bürgermeister Lothar Koch informierte am Montagabend die Gemeindevertreter über eine Auskunft aus dem Bad Arolser Straßenbauamt.

Das Kopfschütteln hielt sich bei den Burgwalder Parlamentariern noch in Grenzen. Dies aber vermutlich nur, weil Dieter Zirpins vom Bad Arolser Amt für Straßen- und Verkehrswesen der Gemeinde neben der schlechten Nachricht, dass sich die Planung der Ortsumgehung weiter verzögert, auch noch eine gute übermittelte. Die eigentlich von der Gemeindevertretung beschlossene Variante „7 modifiziert“ kann nach Auskunft des Straßenplaners nicht realisiert werden. Sie muss vom Ortsrand abgerückt werden, die Linie der Burgwaldbahn wird erst 400 Meter weiter nördlich gequert.

Unter dem Punkt Verschiedes der Parlamentssitzung berichtete Bürgermeister Lothar Koch den Burgwalder Gemeindevertretern im Dorfgemeinschaftshaus in Ernsthausen von der am 19. Juli in der Gemeindeverwaltung eingegangenen E-Mail aus dem Straßenbauamt. Der auch für die Ortsumgehungen Ernsthausen und Bottendorf zuständige Planer teilte darin mit, dass das Amt für Straßen- und Verkehrswesen Bad Arolsen aufgrund der „begrenzten Planungsressourcen“ in der Hessischen Straßen- und Verkehrsverwaltung damit beauftragt worden ist, Planungsaufgaben für andere Ämter zu übernehmen. „Von hoher Priorität sind hier die Planungen für die Bundesautobahn A44 im Landkreis Kassel.“ Daher verzögere sich die Bearbeitung des Vorentwurfs für die Ortsumgehung Bottendorf und Ernsthausen.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Mittwoch, 24. August

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