Frankenberg

Unentschuldigt gefehlt: Haft

- Frankenberg (apa). Ein ehemaliger Soldat, der wegen zweimaliger „eigenmächtiger Abwesenheit von der Truppe“ vor dem Frankenberger Amtsgericht stehen sollte, ist der Verhandlung unentschuldigt ferngeblieben.

Die Staatsanwaltschaft beantragte einen Haftbefehl für den ehemaligen Soldaten. Damit sei sichergestellt, dass der Mann zum nächsten Verhandlungstermin auch erscheine, betonte Richterin Andrea Hülshorst – denn dann wird er von einer Justizvollzugsanstalt aus vor Gericht gebracht.

Der ehemalige Zeitsoldat, der Ende September aus der Bundeswehr entlassen wurde, sollte wegen „eigenmächtiger Abwesenheit von der Truppe“ vor Gericht stehen. Er war nach Angaben des Amtsgerichtes der Truppe im März 2009 eine Woche lang ferngeblieben. Ein zweites Mal war er sogar sechs Wochen lang nicht in der Kaserne aufgetaucht. Der Verteidiger des in Norddeutschland lebenden Mannes, Helmut Merle, wusste nichts über dessen Aufenthaltsort oder den Grund für sein Fehlen. Dass im Falle einer unentschuldigten Abwesenheit beim Gerichtstermin ein Haftbefehl die Folge sein kann, war dem Mann bereits bei der Vorladung mitgeteilt worden. Um den ehemaligen Soldaten baldmöglichst vor Gericht zu sehen, beantragte der Stellvertreter der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen den Ex-Soldaten.

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