Frankenberg

Unterhaltungsband „Kapelle Petra“ sorgt für prächtige Stimmung im Frankenberger „Klimperkasten“

Die Partyband „Kapelle Petra“ in ihrem Element. Vorne in der Bildmitte hat es sich die „Bühnenskulptur“ – die Gazelle – in ihrem Campingstuhl bequem gemacht. Foto: Marius Merle

- Frankenberg (ml).Mit einer kreativen und überraschend anderen Show begeisterte am Samstagabend die Musikgruppe „Kapelle Petra“ die Gäste im Frankenberger „Klimperkasten“.

Die bereits seit zwölf Jahren bestehende „Kapelle Petra“ ist eine Partyband, die für gute Unterhaltung sorgen will. Genau das stellte sie auch im gut besuchten Irish Pub „Klimperkasten“ unter Beweis, sodass das Publikum voll auf seine Kosten kam.

Dass die „Kapelle Petra“ eine etwas andere Band ist, ist den vier männlichen Mitgliedern schon auf den ersten Blick anzusehen. Mit aus der Mode gekommener Kleidung wie bunten Krawatten, Perücken, farbigen Brillen und allerlei sonstigen ungewöhnlichen Accessoires geben sie ein ausgesprochen amüsantes Bild ab.

Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass das ungewöhnlichste Requisit auch gleichzeitig ein Bandmitglied ist. So dient die Gazelle, in einem Campingstuhl sitzend, größtenteils nur als Bühnenskulptur. Nur bei Sondereinsätzen steht er auf und rundet etwa als Baum verkleidet die Show der Band ab.

Auch die Texte von „Kapelle Petra“ fügen sich nahtlos in das nicht ganz ernsthafte Bild ein. Zu Pop- und Rock-Klängen geht es in den deutschen Texten hauptsächlich um humoristischen Inhalt und Wortwitz. Da scheint es beinahe logisch-konsequent, dass lustige Einspieler vom Band genauso zu den Liedern gehören wie ein Hosenschlitzsolo.

All das dient zu einer noch besseren Unterhaltung des Publikums. Insgesamt zeigte die Band ein Programm, das die Gäste im „Klimperkasten“ am Samstag zu überzeugen und zu begeistern wusste.

Einige kannten die Texte bereits von den Alben der Band und sangen vergnügt mit. Bis kurz vor Mitternacht machten Band und Publikum gemeinsam Party – wobei auch eine Polonäse durch die Kneipe nicht fehlen durfte.

Die Resonanz des Publikums war durchweg positiv – und die „Kapelle Petra“ ist gern wiedergesehen.

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