Jährlich 10?000 Euro für die Musikschule

Unternehmer Anton Hettich sagt Förderung aus seiner Stiftung zu

Unternehmer Anton Hettich (rechts) hat der Musikschule Frankenberg nicht nur eine einmalige Spende in Höhe von 10 000 Euro zugesagt, sondern eine jährliche Unterstützung in ähnlicher Höhe. Unser Bild zeigt außerdem (von links) Hettich-Vertriebsleiter Michael Schran, Centerleiter Torsten Fiedler, den Vorsitzenden des Musikschulverbandes Waldeck-Frankenberg Thomas Rampe, Musikschulleiterin Eva-Maria Scholze sowie den kaufmännische Geschäftsführer von Ewikon, Martin Wilhelmi. Foto: Andrea Pauly

Frankenberg - Geld für neue Instrumente, für die Förderung von finanziell benachteiligten Kindern oder für konkrete Projekte: Die Anton-Hettich-Stiftung unterstützt ab sofort die musikalische Ausbildung von Kindern und Jugendlichen in Frankenberg.

Mit einer Spende über 10.000 Euro und der Zusage auf eine jährliche Förderung in ähnlicher Höhe hat der Unternehmer Anton Hettich am Donnerstag für große Freude bei den Vertretern der Musikschule gesorgt. Hettich machte jedoch deutlich, dass der jährliche Zuschuss nur für die „Sahnehäubchen“ und nicht für den allgemeinen Haushalt der Musikschule genutzt werden darf.

Er forderte auch eine klare Linie: Wenn Kinder aufgrund von Bedürftigkeit mit Geld aus der Stiftung gefördert werden sollen, müssen dafür die Einkommensverhältnisse der Familie offengelegt werden.

Anton Hettich hat sich entschieden, die Musikschulen an allen Standorten von Hettich zu fördern, somit auch die in Frankenberg. „Was ich habe, habe ich auch durch die Mitarbeiter. Da möchte ich etwas zurückgeben“, begründete Anton Hettich. Der Unternehmer versprach der Frankenberger Musikschule eine jährliche Förderung, die sich – je nach Erträgen – auf demselben Niveau bewegen werde wie die erste Spende über 10.000 Euro.

Die Leiterin der Musikschule Eva-Maria Scholze berichtete Anton Hettich vom größten Problem der Musikschule: Sie hat kein eigenes Gebäude. Die Pläne für die Sanierung des Bahnhofs böten eine mögliche Chance auf eigene Räume. Allerdings müssten die umgebaut und auch die Miete finanziert werden. Dafür dürfe der jährliche Zuschuss aus der Stiftung aber höchstens zu einem kleinen Teil genutzt werden, sagte Hettich auf Nachfrage der FZ: „Das ist nicht im Sinne der Satzung“.

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