Unwetter traf diesmal verstärkt den Südkreis

Umgestürzte Bäume: Das Unwetter am frühen Dienstagabend hat vor allem das Frankenberger Land heimgesucht. Dort waren Feuerwehren, Betriebshöfe, Straßenmeistereien und Polizei im Dauereinsatz. Fotos: Daum

Frankenberger Land. Nach dem schweren Unwetter am Sonntag, von dem in erster Linie der Nordkreis und Korbach stark betroffen waren, hat das heftige Gewitter am frühen Dienstagabend vor allem im Frankenberger Land viele Einsätze ausgelöst.

Das sagten Hessen Mobil, Feuerwehr und Polizei am Tag danach.

Aufräumarbeiten: Ein Mitarbeiter des Betriebshofes in Frankenberg im Einsatz.

In einem Wohnhaus in Frankenberg hatte ein Blitz eingeschlagen, der aber keinen größeren Schaden verursachte. Die Feuerwehr war sofort vor Ort (HNA berichtete). Im Großraum Vöhl kam es laut EWF kurze Zeit zu Stromausfällen, weil Blitze für eine Überspannung im Netz gesorgt hatten. In den übrigen Fällen mussten nach dem Unwetter Straßen, Rad- und Gehwege von umgestürzten Bäumen und abgeknickten Ästen freigeräumt werden. Auch am Mittwoch waren Mitarbeiter der Bau- und Betriebshöfe sowie der Straßenmeistereien noch voll im Einsatz.

„Das war für unsere Region noch eine Spur heftiger als am Sonntag im Nordkreis“, sagte Horst Sinemus von Hessen-Mobil am Mittwoch der HNA. „Die Bundesstraße zwischen Frankenberg und Geismar sowie die B 236 bei Bromskirchen und die Landesstraße bei Rosenthal mussten gesperrt werden, konnten nach den Räumungsarbeiten aber rasch wieder freigegeben werden.“ Bei Arbeiten in Rennertehausen musste ein Steiger eingesetzt werden, um abgebrochene Äste aus den Baumkronen zu entfernen.

Vor der Kirche in Laisa: Die dortige Linde hat beim Unwetter zahlreiche Äste verloren. Foto: Paulus

Frankenbergs Stadtbrandinspektor Martin Trost sprach von 15 Einsätzen in Frankenberg und Röddenau, zu denen die Feuerwehr gerufen wurde. Auch in den anderen Regionen des Altkreises waren die Wehren im Einsatz. Auf der Bahnstrecke zwischen Frankenberg und Allendorf/Eder lagen umgestürzte Bäume. In Röddenau fielen wegen des Sturms viele Dachziegel zu Boden. „Dort haben sich die Bürger auch gegenseitig geholfen, um die Schäden zu beseitigen“, so Trost.

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Quelle: HNA

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