Urkunden begründen wie Bottendorf und Wolkersdorf zusammenwuchsen

Nach alten Stichen aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges fertigte Horst Jaritz dieses Aquarell der von Wasser umgebenen Anlage an. Back- und Brauhaus, Marstall und Hundezwinger - hier genossen die hessischen Landgrafen allen Komfort für ihre Jagden im Burgwald.

Bottendorf. Gleich zwei Jahrhundertjubiläen gilt es mit Bottendorfs beginnender Festwoche zu feiern: Eine Hainaer Urkunde von 1260 nennt erstmals den Ort „Bopendorph“, die Siedlung des adligen Gründers Boppo, aus der später das heutige Bottendorf wurde. Unweit davon entfernt lag die kleine Turmburg Wolkersdorf mit einer etwa vier Höfe zählenden Siedlung.

Urkundlich erwähnt wird Wolkersdorf erstmals 1310, die später in den Besitz der hessischen Landgrafen geriet und mit ihrem Wasserschloss eine wichtige politische Rolle spielte.

Beide Urkunden spürte der Bottendorfer Historiker Dr. Ulrich Stöhr vor einigen Jahren im Staatsarchiv Marburg auf, wobei sich vor allem das Dokument mit der Ersterwähnung von Wolkersdorf „in einem beklagenswerten Zustand“ befand, wie Stöhr berichtete.

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Quelle: HNA

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