VdK-Landesverbandstag wählte Gerlinde Albath und Marita Göbel in Vorstand

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Frankenberger VdK-Vertreterinnen im Landesvorstand: Den beiden in Neu-Isenburg gewählten Delegierten (von rechts) Marita Göbel (Basdorf) und Gerlinde Albath (Reddighausen) gratulierten Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbandes VdK Deutschlands, und Ursula Breuer, Vorsitzende des VdK-Kreisverbandes Frankenberg.

Frankenberg/Neu-Isenburg. Zwei Vertreterinnen aus Waldeck-Frankenberg sind künftig im Landesvorstand des Sozialverbandes VdK Hessen-Thüringen vertreten. Der Landesverbandstag in der Hugenottenhalle in Neu-Isenburg wählte Gerlinde Albath vom VdK-Ortsverband Reddighausen als Beisitzerin und Marita Göbel aus Vöhl für den Finanzausschuss.

Den beiden Frauen gratulierte Ursula Breuer (Bottendorf), Vorsitzende des Kreisverbandes Frankenberg, die mit ihnen als Delegierte an der Tagung teilnahm. Im Amt als Landesvorsitzender bestätigt wurde Udo Schlitt (Neu-Isenburg).

Auch für den Sozialverband VdK Hessen-Thüringen rücke die Altersarmut immer mehr in den Fokus, erklärte Ursula Breuer im Anschluss an die Abschlusskundgebung. Nach einem Gutachten, das der VdK bei Prof. Dr. Walter Hanesch (Hochschule Darmstadt) in Auftrag gegeben hat, würden in Zukunft immer mehr Menschen im Rentenalter auf staatliche Unterstützung angewiesen sein.

Dafür verantwortlich seien aus Sicht des Sozialverbandes die verschiedenen Renten-Kürzungsfaktoren wie Riester-Faktor und Nachhaltigkeitsfaktor, außerdem die Ausweitung des Niedriglohnbereichs und der Anstieg prekärer Beschäftigungsverhältnisse.

„Für Hessen wird bis zum Jahr 2020 nahezu eine Verdopplung der Empfänger von Grundsicherung im Alter erwartet“, berichtete die Frankenberger VdK-Kreisvorsitzende Breuer.

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Quelle: HNA

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