Battenberg

Verband will Schwimmbad abgeben

+

- Battenberg (gl). Sobald die Freibadsaison beginnt, ziehen in das Battenberger Schwimmbad wieder Handwerker ein – dann steht Abschnitt drei der Sanierung an.

Die Sonne scheint durch die Glasfront des Battenberger Schwimmbads. In der Halle sind deutlich über 25 Grad. In Wintermänteln und gefütterten Jacken stehen die Mitglieder des Schwimmbad-Zweckverbandes neben den Becken, schwitzen und lassen sich vom Architektenteam Fritz Roth, Gabriele Oberg, von Bürgermeister Heinfried Horsel und dem Vorsitzenden der Verbandsversammlung des Schwimmbad-Zweckverbands, Rüdiger Weiß, erklären, was in dem Bad bisher erneuert wurde – und was noch saniert werden muss.

Die Bauabschnitte eins und zwei sind abgeschlossen. Die Decke im Bad wurde ersetzt, nicht ohne zuvor das Dach zu isolieren. Einige Toiletten wurden saniert, der Fußboden im Bad und im Eingangsbereich wurde durch neue Fliesen ersetzt, Wände wurden gestrichen, Technik erneuert. Außerdem wurden Fenster ersetzt, die Fußbodenheizung stillgelegt, weil die Technik genügend Wärme abgibt, das Bademeisterzimmer modernisiert – alles, ohne den Kostenrahmen zu überdehnen, wie Architekt Roth betont.

Bereits in zwei Wochen beginnt dann mit der Betonsanierung im Außenbereich der Bauabschnitt drei. Dieser schlägt, mit am Dienstag genehmigten Zusatzgeldern beispielsweise für neue Spinde, mit etwas mehr als 850 000 Euro zu Buche. Der Beton soll mit Isoliermaterial abgedeckt werden und den Bau nicht nur schöner, sondern auch energetisch sparsamer machen. Außerdem soll der Plattenbelag auf der Außenterrasse und die Umzäunung erneuert werden, inklusive großer Schachfelder zum Spielen.

Wenn dies abgeschlossen ist, öffnet das Freibad – spätestens am 1. Juni, wetterabhängig eventuell sogar früher. In das Hallenbad ziehen dann Mechaniker, Installateure, Bauarbeiter ein. Sie machen sich daran, im ansonsten bereits modernen Eingangsbereich die Decke abzuhängen und mit indirekter Beleuchtung auszustatten, dasselbe im gesamten Umkleidebereich. Schöner, vor allem aber leiser soll es dadurch werden und so den Geräuschpegel in diesem Bereich insbesondere dann verringern, wenn Schulklassen das Schwimmbad besuchen.

Die Battenberger Stadtverordneten hatten Ende des vergangenen Jahres einer Strom-Konzessionsvergabe an die EFW zugestimmt (FZ berichtete). In diesem Zuge soll auch das Schwimmbad an die Energiegesellschaft übertragen werden mit dem Ergebnis, dass der Schwimmbad-Zweckverband so jährlich mehrere Hunderttausend Euro sparen kann.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Mittwoch, 02. März.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare