Haina-Löhlbach

Verbleibende Löhlbacher Grundschüler sollen in Haina unterrichtet werden

- Haina-Löhlbach (apa). Nachdem das Ende der Grundschule in Löhlbach feststeht, stellte sich sofort die Frage, in welcher Schule die Löhlbacher Kinder künftig unterrichtet werden sollen. Die Antwort gab Landrat Dr. Reinhard Kubat am Freitagmorgen: Die Kinder aus Löhlbach gehen nach Haina. Ausnahme sind die zwölf Kinder, denen das Schulamt auf Antrag der Eltern den Schulbesuch in Frankenau erlaubt.

Die zwölf Kinder sollen die gesamten vier Grundschuljahre in der Kellerwaldschule verbringen. Für alle anderen Kinder aus dem Hainaer Ortsteil - auch das 13. Kind, das in die erste Klasse gehen wird - ist das Ziel nach den Sommerferien Haina. Auch in den folgenden Jahren sollen die Schulanfänger dann in Haina Lesen, Schreiben und Rechnen lernen.

In der Kerngemeinde entstehen durch diese Entscheidung im neuen Schuljahr vier Klassen, die groß genug sind, um eigenständig unterrichtet zu werden, aber klein genug, damit die Klassen nicht geteilt werden müssen - das ist entscheidend, da in Haina nur vier Klassenräume zur Verfügung stehen. Für die nächsten zwei Schuljahre reichen diese vier Räume, danach müssten zwei weitere Klassenzimmer angebaut werden.

Im Gespräch mit der Frankenberger Zeitung rechtfertigte Rolf Römer vom Staatlichen Schulamt die Entscheidung noch vor der Stellungnahme der Ortsbeiräte. Die Eltern hätten ein Recht auf eine Antwort gehabt. Wegen der Personalverteilung für das neue Schuljahr habe man nicht noch bis Mai warten können.

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