Sommerfest der „Aktion für behinderte Menschen“ in Frankenau - Viel Spiel, Spaß und Musik

Vereine boten ein buntes Programm

Melk die Kuh: Max Tönges beim Versuch möglichst viel Wasser aus der Holzkuh zu melken.

Frankenau. Unter blauem Himmel und großen Kastanien fand in Frankenau das Sommerfest des Vereins „Aktion für behinderte Menschen Waldeck-Frankenberg“ statt. Rund um die Kirche boten die Vereine aus Frankenau und den Stadtteilen Informationen und Aktionen an.

Der Vorsitzende der Aktion und Prädikant Jürgen Damm eröffnete das Fest mit einem Gottesdienst. Im Anschluss begrüßte er zusammen mit Bürgermeister Björn Brede die Besucher. Sie bedankten sich bei Manuel Steiner und Bettina Schelberg für die Organisation und Vorbereitung des Festes.

Neben den Mitmach-Angeboten von TSV Frankenau, Tennisclub Frankenau sowie Reit- und Fahrverein Frankenau gab es Infostände der „Freunde der Quernst“ und des Vereins „Wir für die Region“. Des Weiteren hatten die Superklause, Geflügelfreunde und Rassegeflügelzüchter, die Kindertagesstätte, die Wehren der Großgemeinde, die Kirmesburschen und -mädchen, die Jagdgenossen Frankenau und der Arbeitskreis Jugendzahnpflege Waldeck-Frankenberg Stände aufgestellt. Bei Kaffee, Kuchen und Waffeln, Gegrilltem sowie Erbsensuppe verweilten die Besucher auf dem Kirchengelände.

Für ein vielseitiges Rahmenprogramm sorgten: Die Blaskapelle Frankenau, Tanzgruppe „Die Lollies“ Ellershausen, Die Neuen Alten, der Kirchenchor Frankenau, die Gruppe Die Spezies, die Chorgemeinschaft Altenlotheim/Frankenau, der Frauenchor Glissando und die Akkordeongruppe Altenlotheim. Besonderer Gast war Christian Durstewitz, der auf Einladung von Björn Brede eine Autogrammstunde gab. Jürgen Voigtländer, der Geschäftsführer des Vereins, war beeindruckt von der Gemeinschaft Frankenaus und der Stadtteile. „Hier spürt man Gemeinsamkeit hautnah, das hab ich so noch nicht erlebt“, sagte er.

Ebenso erfreut war Voigtländer über die zahlreichen Besucher des Festes. Jürgen Damm und Jürgen Voigtländer unterstrichen die Vielseitigkeit der Sommerfeste. Man mache so auf die Aktion aufmerksam und knüpfe immer wieder neue Kontakte. Wichtig sei dabei auch die Integration behinderter Menschen. Damm lobte dabei die Menschen, die durch solche Feste etwas für behinderte Menschen tun.

Der Erlös aus der Veranstaltung kommt der Aktion für behinderte Menschen zu Gute. Wo das nächste Fest stattfinden wird, steht noch nicht fest. (sm)

Quelle: HNA

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