Burgwald

Vereinte Frauenchöre singen Gospels

+

- Burgwald-Bottendorf (sr). „Let’s sing a song of christmas“ lautete das Abschlusslied beim Gospel-Oratorium der beiden Frauenchöre „Pro Musica“ und „Intermezzo“ in der Bottendorfer Martinskirche.

„Wir sind noch mitten drin in der Weihnachtszeit“, stellte Pfarrer Reinhold Schott klar. Er schilderte die Bedeutung und Entwicklung des Weihnachtsfestes seit dem vierten Jahrhundert. Das Weihnachtsfest beginne am 25. Dezember und ende am Sonntag nach Epiphanias am 9. Januar. Schott gestaltete die Andacht gemeinsam mit Vikar Hubertus Spill und dankte den beiden Frauenchören für die musikalische Auslegung der Weihnachtsgeschichte nach dem Lukas-Evangelium.

Auf Initiative von Marion Born übten die beiden Chöre in den vergangenen beiden Monaten die insgesamt 15 Lieder des Gospel-Oratoriums von Lorenz Maierhofer ein. Eine gemeinsame Generalprobe reichte für den gut abgestimmten Auftritt am Sonntagabend aus. „There is a light“ lautete der Eröffnungstitel der rund 40-minütigen Aufführung. Die Lieder wurden von kurzen Textvorträgen der Chormitglieder unterbrochen. Entweder gemeinsam oder einzeln trugen die beiden Chöre unter der Leitung von Marion Born und Andrea Ayora-Escandell die Lieder vor.

Den bekannten Titel „This little light of mine“ begleitete rhythmisches Klatschen. In den deutschen und englischen Texten standen Lichter und Stimmungen im Mittelpunkt. Mit Fingerschnipsen erklang der Gospel-Song „Let my light shine bright“. Beim Abschlusslied wünschten die 50 Sängerinnen „Merry christmas and a happy new year“.

Der Frauenchor „Intermezzo“ aus Willersdorf und Oberholzhausen sang anschließend „Weihnachten daheim“, begleitet von Andrea Ayora-Escandell auf der Gitarre. Musikalischer Höhepunkt des Abends war „Oh holy night“ vom Frauenchor „Pro Musica“ mit Merle Jesberg an der Orgel. Gitta Skade und Marion Scholl-Ritter sprachen vor dem gemeinsamen Segenslied ein Gebet. Die Vertreterinnen der beiden Chöre luden zum Abendessen ins August-Winnig-Heim ein. Die Kollekte war für die musikalische Arbeit beider Chöre bestimmt. Als Dank lieferten sie eine Zugabe.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare