„675 Jahre Stadtrechte Hatzfeld“

Verena Schneider engagiert sich im Festausschuss

Hat viel Arbeit hinter sich: Verena Schneider vom Festausschuss präsentiert ein T-Shirt mit dem Logo zum Stadtjubiläum.

Hatzfeld. Obwohl sie aus Dodenau stammt, ist Verena Schneider in ihrer neuen Heimat Hatzfeld ganz vorn mit dabei, wenn es um die Organisation der Feierlichkeiten zum Stadtrechte-Jubiläum geht.

„Zum Leben in einem Ort gehört es dazu, dass man sich einbringt und ein Miteinander lebt“, sagt die 34-Jährige, die vor zwölf Jahren der Liebe wegen nach Hatzfeld kam.

Bald ist es soweit: (von links) Stefan Arzt, Jens Schreiner, Dieter Schöning, Christel Eckhardt, Tina Faust, Hartwig Merg, Verena Schneider, Angelika Schmitt und Ursula Nowak bereiten das Stadtjubiläum vor. Es fehlen Tanja Jakobi und Dietmar Kirchner. Fotos: Skupio

In Dodenau sei sie bereits mit dem Vereinsleben groß geworden: „Seit meinemsechsten Lebensjahr bin ich im Spielmannszug und war jahrelang in den Dodenauer Chören aktiv.“ Schon in Dodenau sei das Helfen beim Ausrichten von Festen selbstverständlich für sie gewesen. „Vereinsleben ist ja auch Gemeinschaftsleben.“

Alle zwei Wochen trifft sich der Festausschuss seit Anfang des Jahres in Schneiders Gartenhütte, um die Veranstaltungen zum Jubiläum zu planen. Mit dem Altstadtfest finden diese am 5. September ihren Höhepunkt. Die Gruppe setzt sich aus elf bunt zusammengewürfelten Hatzfeldern zusammen, die sich Ende November zusammengefunden haben. „Wir haben an einem Abend am lautesten ‘hier’ geschrien und jetzt sind wir hier“, sagt Angelika Schmitt lachend. Sie hatte schon vor 25 Jahren die 650-Jahr-Feier mitorganisiert.

Das sei auch die Richtschnur für das, was sie jetzt geplant haben. „Wir wollen mehr Zusammenhalt schaffen“, sagt die Gruppe einstimmig zu ihren Beweggründen, das Fest zu organisieren, „nicht nur unter den Hatzfeldern, sondern auch mit den Bewohnern der Stadtteile“. Mit der Sternwanderung aus den Stadtteilen und der Kernstadt zum Kreuzweg sei ihnen das laut eigener Aussage schon gelungen.

Alle elf sind ehrenamtlich dabei und ohne einen Verein, der hinter ihnen steht. „Wir versuchen, alles selbst zu managen“, sagt Verena Schneider.

Wie ihnen das gelingt und woher der Festausschuss sein Startkapital erhielt, lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA Frankenberg.

Quelle: HNA

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