Großübung der Brandschützer aus Bromskirchen und Somplar bei der Firma Hoppe

Verletzten schnell entdeckt

Versorgten den vermeintlich Verletzten: Mitarbeiter der Betriebsfeuerwehr.

Bromskirchen. 150 Mitarbeiter des Werks der Hoppe AG verfolgten den Ablauf einer Großübung der beiden Feuerwehren aus Bromskirchen und Somplar. In die Übung der beiden Einsatzabteilungen war auch die betriebseigene Wehr eingebunden, der aktuell 30 Belegschaftsmitglieder angehören. Von ihnen sind 14 als Atemschutzgeräteträger ausgebildet. Bei der Übung ging es vorrangig um die Koordination der Betriebswehr mit den Wehren der Gemeinde.

Ein prekärer Bereich für das Entstehen von Bränden ist der Bereich um die Säge- und Schleif-Kombination. Dort, so die Annahme, war ein Brand ausgebrochen. Um 17.16 Uhr ertönte die betriebseigene Brandmeldeanlage. Über die Korbacher Leitstelle wurden die Wehren aus Somplar und Bromskirchen verständigt. Die Werksangehörigen begaben sich zügig ins sichere Freie und verfolgten von dort den weiteren Übungsablauf.

Noch innerhalb der zehnminütigen Frist fuhren die Wehren mit insgesamt fünf Fahrzeugen und etwa 30 Feuerwehrleuten auf das Hoppe-Gelände. Zunächst wurde nur eine Person als vermisst gemeldet. Atemschutzgeräteträger drangen ins Betriebsinnere ein. Gleichzeitig wurde eine Wasserversorgung aufgebaut, sowohl von den Löschwasser-Tanks von zwei Fahrzeugen der Brandschützer als auch von zwei Hydranten.

Ein Verletzter wurde bereits früh von der Betriebsfeuerwehr gefunden, ins Freie gebracht und dort versorgt. Unklar war, ob eventuell noch weitere Mitarbeiter vermisst waren. Dazu mussten die Brandschützer auch den Kontakt zu den Vertretern einzelner Abteilungen aufnehmen. Trotz des weitläufigen Betriebsgeländes klappte die Koordination aller Übungsbeteiligten. Da dichter Rauch aus dem Gebäude drang, mussten Lüfter aufgestellt werden. Das Löschen durch die beiden Wehren war nicht notwendig, denn das hatte die Betriebsfeuerwehr bereits ausreichend mit ihrem FireXtec, eine moderne Löschpistole, erledigt. Allerdings mussten die Feuerwehraktiven intensiv im Gebäudeinneren nach weiteren Glutnestern suchen.

Positive Bilanz

Fast eine Stunde dauerte die Übung. Einsatzleiter war Torsten Schutt, der für den verletzten Stellvertretenden Gemeindebrandinspektor Andreas Kautz einsprang. Der demnächst scheidende Gemeindebrandinspektor Reiner Strieder verfolgte zusammen mit Kautz kritisch den Übungsverlauf, ebenso wie Hoppe-Betriebsleiter Paul Kewekordes. Überwiegend positive Stimmen wurden bei einer abschließenden Besprechung geäußert. Zum Dank für alle gab es Imbiss und Getränke. (ed)

Quelle: HNA

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