Frankenauer Feuerwehren bekommen Hilfe von städtischen Angestellten

Verwaltung und Bauhof unterstützen bei Einsätzen

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Die Wehrführer und die Mitglieder des Magistrats besichtigten bei einer gemeinsamen Sitzung das 29 Jahre alte LF 16 der Frankenauer Wehr. Es soll im nächsten Jahr ersetzt werden.

Frankenau - Das Problem ist in vielen Städten und Dörfern im Landkreis das gleiche: Tagsüber sind nur wenige aktive Feuerwehrkameraden verfügbar, weil sie andernorts arbeiten. Die Stadt Frankenau geht nun neue Wege: Mitarbeiter von Verwaltung und Bauhof unterstützen deshalb künftig die Einsatzabteilung in Notfällen.

Für bis zu neun Mitarbeiter werde in den nächsten Monaten Schutzkleidung bestellt, informierte Bürgermeister Björn Brede auf Nachfrage der FZ. Wenn tagsüber die Alarmbereitschaft nicht gewährleistet sei, könnten Angestellte aus dem Rathaus und Bauhof mit zu den Einsätzen fahren. Neues Löschfahrzeug Fünf dieser neun Mitarbeiter haben bereits irgendwann einen Grundlehrgang absolviert – darunter auch Brede selbst.

Wie jene Mitarbeiter helfen können, die keine Grundlehrgang gemacht haben, soll in einem Gespräch mit dem Kreisbrandinspektor noch geklärt werden. Auch eine Fahrzeugeinweisung soll in naher Zukunft erfolgen.

Diese Neuerung war eines der Themen bei einer gemeinsamen Sitzung von Magistrat und Wehrführerausschuss. Darin führten der Frankenauer Wehrführer Andreas Ernst, sein Stellvertreter Andre Hesselbein sowie der Gerätewart Jens Röhling den Anwesenden das 29 Jahre alte Feuerwehrfahrzeug LF 16 vor. Für das in die Jahre gekommene Fahrzeug soll es im Jahr 2015 einen Ersatz geben. In einer anschließenden Diskussion haben die Feuerwehrvertreter den Auftrag erhalten, bei der Suche nach einem geeigneten Ersatzfahrzeug den Typ und die Ausstattung mit der bestehenden Ausstattung der Stadtteilwehren abzustimmen. Dadurch soll auf eine gute und breite Ausstattung im gesamten Stadtgebiet abgezielt und fehlende oder doppelte Geräte dabei so weit wie möglich vermieden werden. Der Haushalt 2015 muss laut Brede 200.000 bis 300.000 Euro bereit stellen. (apa/r)

Welche weiteren Themen die Wehrführer und die Vertreter des Magistrates besprachen, lesen Sie in der Mittwochausgabe derFrankenberger Zeitung.

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