„Stachelbären“ spielten Till Eulenspiegel als Musical im Hatzfelder Bürgerhaus

Mit viel Applaus belohnt

Gefräßig: Der Ritter Schlemmersack lässt sich bedienen, während seine Untertanen hungern. Till wird ihm eine Lektion erteilen; (von links) Simon Klos, Svenja Klos, Chantal Kaul und Roman Klos.

Hatzfeld. Wieder einmal standen die Hatzfelder „Stachelbären“ auf der Bühne, um mit zwei Vorstellungen ihr Publikum zu erfreuen. Sowohl die Premiere als auch die folgende Vorstellung waren gut besucht. Die junge Truppe hat sich zu einem Musical-Ensemble entwickelt. Diesmal spielten sie „Till Eulenspiegel“, ein Mini-Musical von Ralf Israel mit der Musik von Bernd Stallmann und Gerhard Grote.

Die Zuschauer erlebten von Solisten und Chor „Stachelbären“ starke Auftritte, die mit Applaus bedacht wurden. Eine Erzählerin begleitete das Publikum an die Spielorte der Episoden aus dem Leben des Narren. In seinem Heimatort stößt Till Eulenspiegel zum ersten Mal mit der Obrigkeit zusammen, als er allerhand Schabernack mit den Schuhen der Herzogsfamilie treibt. Gleichzeitig ist es der Anfang einer Liebesgeschichte. Pina, die Tochter des Herzogs, bewundert Till und sein freies Leben. Till zieht durchs Land, entlarvt Eitelkeiten von Professoren, belehrt einen gefräßigen Ritter und macht arme aber steinreiche Bauern glücklich.

Beim Geburtstag des Herzogs, zu dem auf Wunsch Pinas alle Gaukler des Landes eingeladen sind, gibt es das Wiedersehen und schließlich das Happy-End für die beiden. Jede Episode wurde von ohrwurmverdächtige Liedern getragen.

Seit Februar geprobt

Seit Februar wurde unter der Regie von Marion Schmitt und Bianka Klos eifrig geprobt. Das Stück musste für die räumlichen Gegebenheiten im Bürgerhaus angepasst und inszeniert werden. Eine Menge Text musste gelernt und die Lieder einstudiert werden, die im Halbplayback vorgetragen wurden. Für die Einspielung der Musik und die Tontechnik war Carola Hribar-Gesell zuständig, für Beleuchtung und Bühnentechnik Vanessa Kirchner.

Viele Neulinge dabei

In diesem Jahr kam eine Reihe von Theaterneulingen in die Gruppe, da einige der Älteren nicht teilnehmen konnten. Da es in der Riege der „Stachelbären“ an männlichen Akteuren mangelt und damit Stücke schwer zu besetzen sind, wurde nun ein Schwerpunkt auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gelegt. „Zwar stehen Spiel und Spaß für unsere jungen Akteure immer im Vordergrund, aber sie nehmen aber auch viel fürs Leben mit“, so ein Statement der „Stachelbären“.

Dass sie damit erfolgreich sind, war nicht zu übersehen. Mit ihrer Theaterarbeit, sind die „Stachelbären“ ein fester Bestandteil der Jugendarbeit in Hatzfeld geworden. Hribar-Gesell dankte den Sponsoren, den Eltern und allen anderen freiwilligen Helfern. (xk)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare