Beifall für deutsch-ungarischen Posaunen-Ensembles Voci di Gabrieli

Am Euphonium: Der Bottendorfer Sebastian Stricker.

Bottendorf. Bereits die klangvolle barocke Entrade, gespielt von zehn nahezu perfekt beherrschten Posaunen, weckte beim Konzert des deutsch-ungarischen Ensembles Voci di Gabrieli die Vorfreude auf nicht mehr allzu ferne festliche Veranstaltungen in der Wintersaison.

Mit viel Beifall bedachten die Zuhörer in der Bottendorfer Martinskirche die Beiträge des Ensembles.

Thomas Mandel vom Jugendposaunenchor Bottendorf hatte zunächst seinen „alten Freund“ Prof. Christian Sprenger aus Weimar, dessen Kollegen Prof. György Gyviscan aus Szeged/Ungarn und Musikstudenten aus Weimar und Szeged in der „Blechbläserhochburg“ Bottendorf begrüßt, wie er scherzhaft anmerkte.

Den Anfang machten ein paar kürzere Stücke von Johann Sebastian Bach und zwei seiner Zeitgenossen.

Dann schlugen die Musiker den Bogen zur Klassik. In dieser Epoche habe es nur in der Sakralmusik und in großen Symphonien Passagen für Posaunen gegeben, sagte Sprenger.

Einer seiner Studenten habe allerdings eine Version der Egmont-Ouvertüre für Blechbläser geschrieben. Selbige bekam das Publikum zu hören und beklatschte gebührend das anspruchsvolle, rasante Werk.

Filmmusik gehört zur Lieblingsmusik des Ensembles. Zu Gehör brachten die Voci di Gabrieli ein Arrangement für acht Posaunen aus „Star Wars“, einen Ausschnitt aus dem Boxerfilm „Rocky“ und das hoch emotionale „Gabriella’s Song“ aus dem bewegenden schwedischen Film „Wie im Himmel“.

Bei einem zarten, lyrischen Stück aus „Brave Heart“ zeigte der Bottendorfer Sebastian Stricker sein Können als Solist am Euphonium.

Von Marise Moniac

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Quelle: HNA

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