Gruppen begeisterten beim Nachmittag von „Pro Musica“ in der Alten Schmiede

Viel Freude an der Musik

„Trink mir mit deinen Augen zu“: Der MGV Bottendorf huldigte dem schönen Geschlecht.

Bottendorf. Ein „Überraschungsprogramm“ versprach Marion Born, Leiterin des Bottendorfer Frauenchors „Pro Musica“, für den musikalischen Nachmittag in der Alten Schmiede. Denn die genaue Reihenfolge der auftretenden Gruppen sei nicht geplant und schon gar nicht das dargebotene Liedgut.

Schon zur Mittagessenzeit kamen die Besucher und nutzten die Gelegenheit, um zu Hause die Küche kalt zu lassen. Bei dem idealen Spätsommerwetter nahmen sie an den Tischen vor der ehemaligen Schmiede Platz oder genossen im Inneren das extravagante Ambiente mit Stahltreppen, riesigen runden Tischen und viel Holz.

Knallbunte Lollipops

Das eigentliche Konzert begann erst am frühen Nachmittag. Die Frauen von „Pro Musica“ eröffneten das Programm mit einem von Johannes Brahms vertonten Liebeslied und dem gefühlvollen „Cerf Volant“ aus dem Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“. Peppiger wurde es mit „Lollipop“, bei dem am Ende viele knallbunte süße Exemplare ins Publikum geworfen wurden. „Einmal verrückt sein und aus allen Zwängen fliehn“ hieß es im Refrain von Udo-Jürgens’ „Ich war noch niemals in New York“, den viele Zuhörer mitsangen und kräftig beklatschten.

Die Chorgemeinschaft Altenlotheim-Frankenau (Leitung: Horst-Werner Bremmer) schloss sich an mit dem Lied „Bei Nacht“, in der nicht alles wie geplant abläuft, und mit weiteren Stücken, die die Natur und die blaue Traube im Fass besangen. Viel Applaus erhielten die Männer mit ihrem dreistrophigen 58-Sekunden-Lied „Ein Jäger aus Kurpfalz“.

Der Frauenchor „Intermezzo“ aus Willersdorf übernahm den nächsten Programmpunkt. Ganz offensichtlich hatten die Sängerinnen und ihre Leiterin Andrea Ayora Escandell großen Spaß bei ihrem Vortrag. Beim melancholischen „Weit, weit weg“ erhielten sie Bravorufe aus dem Publikum.

Das schöne Tal

Auch der Frauenchor Dodenau (Leitung: Marion Born) zeigte mit seinem Beitrag deutlich die Freude am Musizieren. Es folgte ein Beitrag des MGV Bottendorf (Leitung: Horst-Werner Bremmer), in dem die Sänger sowohl den kühlen Rebensaft als auch die Verlockungen des schönen Geschlechts lobten.

Der MGV Marienhagen und der dortige Frauenchor traten mit ihren Dirigenten Tobias Hahn und Johanna Tripp gemeinsam auf, wobei ein Lied über die Schönheit des heimischen Tals mit rhythmischem Trommeln modernisiert wurde.

Mit den beiden Querflötenspielerinnen Anna-Lena Vaupel und Stina Inerle gab es ein Klassik-Intermezzo. Die beiden Musikerinnen präsentierten den bekannten Kanon in D-Dur von Johann Pachelbel.

Der MGV Rosenthal und sein Leiter Uwe Gerike lobten in ihrem Beitrag gesanglich die Schönheit der Natur. Sie wurden abgelöst von der Gitarrengruppe Bottendorf (Leitung: Birgit Pastrik), die zwei afrikanische Lieder sang und spielte und für das abschließende „Wir schauen noch einmal hinunter ins Tal“ viel Beifall vom gut unterhaltenen Publikum erhielt.

Von Marise Moniac

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare