Weitwurfwettbewerb in Holzhausen

Viel Spaß mit fliegenden Weihnachtsbäumen - Video

Vorsicht, tief fliegende Bäume: Beim „Weihnachtsbaumweitwurfwettbewerb“ von Kindergottesdienst-Team und Altherren-Fußballern kam es auf Kraft und Geschick des Werfers und die richtige Flugbahn an. Fotos: Tim Heinrichs-Noll

Hatzfeld-Holzhausen - Achtung, Baum fliegt: In Holzhausen gibt es für die ausgedienten Christbäume ein Leben nach dem Fest: Beim "Weihnachtsbaumweitwurfwettbewerb", kurz WBWWW, werden sie zu - ja, zu was: Flugobjekten? Wurfgeschossen? Oder gar Sportgeräten?

Kalt war es, doch das hielt etwa 100 Holzhäuser nicht davon ab, mit dabei zu sein, wenn wieder die Bäume tief fliegen: Das Kindergottesdienst-Team und die Altherren-Fußballer hatten wieder zum „Weihnachtsbaumweitwurfwettbewerb“ eingeladen.

Die Regeln waren klar aufgestellt: Die Weihnachtsbaumwerfer treten in drei Kategorien an: Kinder, Jugendliche bis 15 Jahre und Erwachsene. Insgesamt traten 16 Mannschaften bei den Erwachsenen und acht Jugend-Teams an. Geworfen wird immer derselbe Baum, damit alle dieselben Voraussetzungen haben.

Außerdem warfen 15 Kinder um die Wette. Sie hatten allerdings einen etwas kleineren Baum.

Die Flugeigenschaften des Exemplars für die Erwachsenen waren allerdings weniger gut als beim „Wurfbaum“ im vergangenen Jahr, als das beste Ergebnis über neun Meter lag.

Auch die besten Werfer kamen nicht annähernd an diese Marke: Sieger war Thorsten Theis mit 5,20 Metern, beste Werferin Michaela Wickenhöfer mit 4,10 Metern. In der Mannschaftswertung gewann das „Team Feldchen“ aus Detlef Elsässer, Roman Wiegand und Thorsten Theis, die zusammen auf 12,75 Meter kamen. Leon Noll siegte bei den Kindern.

Prämiert wurde außerdem das Team „GröKoPaZe“, kurz für „Größte Kommunalpolitiker aller Zeiten“, für den kreativsten Mannschaftsnamen. Es setzte sich unter anderem gegen „Die ollen Holzhäuser“, die „Kanzelschwalben“ oder die „Weihnachtsbaumcrashsnowmen“.

Gegen die Kälte halfen nicht nur warme Getränke, sondern auch ein loderndes Feuer aus den anderen ausgedienten Weihnachtsbäumen. Der Erlös soll den Kindern und Jugendlichen zugute kommen. Egal, ob die ausgedienten Christbäume nun Flugobjekte oder Sportgeräte waren - am Ende sorgten sie, aufgestapelt und zu einem großen Feuer entzündet, für angenehme Wärme. (apa)

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