Arbeitsgruppen haben für das Projekt „Zukunftssicherung Battenberg“ geplant

Viele gute Vorschläge

Workshop: Professor Eichenlaub (links) erklärte in dieser Woche den Battenberger Arbeitsgruppen, dass sie sich nun zur eigenen Weiterarbeit am Projekt „Zukunftssicherung Battenberg“ organisieren müssen. In der Aula der Gesamtschule Battenberg zog er eine bisher zufriedenstellende Bilanz. In fünf Workshops gab es aus sechs Arbeitsgruppen einige gute Anregungen. Foto: Bienhaus

Battenberg. Viele Ansatzpunkte wurden in fünf Workshops zum Projekt „Zukunftssicherung Battenberg“ erarbeitet, das von der Universität Kassel unter Leitung von Professor Alexander Eichenlaub begleitet wird und als Modellprojekt des Landes Hessen gilt.

Dazu gab es in den vergangenen vier Monaten Diskussionen in den von Studenten geleiteten Arbeitsgruppen. Nun geht es darum, die eigene Weiterarbeit vor Ort zu organisieren und die erklärten Ziele zu verfolgen. Noch einmal wird Professor Eichenlaub mit seiner Studentengruppe am 10. September nach Battenberg kommen. Dann wird es keinen Abschluss-, sondern einen Zwischenbericht zum Projekt geben.

Am jüngsten Workshop nahmen jetzt Ministerialrat Matthäus Friederich (Referatsleiter Bürgerengagement und Demographie) und Projektplanungs-Referentin Christine Schröder-Schönberg von der Hessischen Staatskanzlei Wiesbaden teil. Kürzlich waren die Battenberger zu Besuch in der Staatskanzlei.

Infos im Internet

Sehr zufrieden über den Verlauf der Projekt-Arbeit äußerte sich Alexander Eichenlaub. Er verwies auf die Auswertungen und Protokolle, die im Internet unter www.projekt-battenberg.de nachzulesen sind. Auch auf der Internetseite der Stadt Battenberg ist ein Link zum Projekt eingerichtet.

Aufmerksam verfolgten alle die Berichte zum Stand der Gruppenarbeiten:

• Die Arbeitsgruppe „Platz da“ wird sich der Umgestaltung der Anlage beim Hänsel-und-Gretel-Brunnen, des Vorplatzes zur Burgberghalle und des Marktplatzes am alten Rathaus annehmen.

• In der Arbeitsgruppe „Leerstand“ gibt es eine Ampelkarte, in der die schon leer stehenden Häuser sowie die Altersgruppe der Bewohner eingetragen sind. Auch die Denkmal geschützten Anwesen sind markiert. Vorgeschlagen wurde eine neue Meldeliste für leer werdende Objekte.

• Sechs Aufgaben stellt sich die Arbeitsgruppe „Verkehrs-Maßnahmen“. Dabei geht es um die Verkehrssicherheit an Straßen-Einmündungen und um ein Verkehrskonzept in der Oberstadt.

• Die Arbeitsgruppe „Kommunikationshaus“ will mit dieser Einrichtung für eine Verbesserung der Gemeinschaft sorgen.

• Die Arbeitsgruppe „Kinder und Jugend“ will sich dafür einsetzen, dass ein Jugendbeirat gebildet wird und ein „Haus für Jugendliche“ angeboten wird. Ziel ist, die Jugend in Battenberg zu halten.

• Mit „Wohnen im Alter“ beschäftigt sich eine weitere Arbeitsgruppe, die eine Bürgerstiftung anregt.

Termin: Die Arbeitsgruppen treffen sich künftig jeden letzten Mittwoch im Monat um 20 Uhr im Gasthaus „Alt Battenberg“. (zpi)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare