"Gück mol do" in Hatzfeld

Viele Künstler, eine Ausstellung

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Bürgermeister Dirk Junker, Künstler Ernst Peter Rade (sitzend, v.l.), Organisatorin Angelika Schmitt (Dritte v.r.) und der Hatzfelder Ortsvorsteher Ulrich Schreiner mit dem Team des „Café Kultur“.Fotos: Mark Adel

Hatzfeld - Ob Fotos, Bilder oder Skulpturen: Hatzfeld hat eine lebendige Kunstszene. Am Wochenende haben Künstler erstmals gemeinsam ausgestellt, manche von ihnen sogar zum ersten Mal. Die Veranstalter verfolgen damit mehrere Ziele.

Die Premiere war aus dem Bürgerprojekt hervorgegangen, zu dem Bürgermeister Dirk Junker im vergangenen Jahr aufgerufen hatte. Das Ziel: Mit ehrenamtlichem Engagement Hatzfeld und die Stadtteile fit für die Zukunft zu machen und attraktiver zu gestalten.

15 Aussteller aus Hatzfeld, Reddighausen, Holzhausen und Eifa haben im Bürgerhaus ausgestellt. Einige von ihnen waren zum ersten Mal mit ihren Werken an die Öffentlichkeit getreten. Dazu passte der Titel: „Gück mol do!“ Er sollte ausdrücken, wie oft Besucher über Kreativität staunen konnten.

Mit Maler Ernst Peter Rade und Kalligraphin Roma Fromme-Monsees leben in Hatzfeld zwei bedeutende Künstler, die ebenfalls an der Schau teilnahmen. „Es gibt eine erstaunliche Vielfalt an Künstlern und Kunstrichtungen in unserer Stadt“, sagte Dirk Junker in seiner Begrüßung am Samstag. Bislang habe aber das „Zusammenspiel“ gefehlt.

Junker ging auch auf das Bürgerprojekt ein und verwies auf erste Erfolge: Etwa die positiven Bewertungen beim Wettbewerb „Unser Dorf“ oder der prämierten Idee zum „Kaffee Eintopf“. „Wir haben in kürzester Zeit etwas aufgestellt, das sich sehen lassen kann.“

Ernst Peter Rade, der seit mehr als 40 Jahren ein Atelier in Lindenhof betreibt, begrüßte ebenfalls die Vielfalt. Vor allem in Zeiten neuer Medien entwickele sich Kunst immer weiter.

Angelika Schmitt hatte die Ausstellung, deren Veranstalter die Stadt war, zusammen mit Manfred Kiesant organisiert. Sie lud die Besucher ins „Café Kultur“ ein, wo es unter anderem verschiedene Waffelkreationen gab. Das Helferteam der Seniorennachmittage bewirtete die Gäste.

Das Bürgerhaus war nach langer Zeit so genutzt, wie es die Hatzfelder noch von früher kennen und es sich wieder wünschen: Es herrschte Betrieb in der Halle, die Türen zum - seit Jahren leer stehenden - Restaurant waren geöffnet, man traf und unterhielt sich. Auch dies war ein Ziel, das mit der Kunstschau verwirklicht werden sollte. Die Ausstellung soll deshalb im nächsten Jahr wiederholt werden. (da)

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