Vielen Rehkitzen droht der Tod durch Mäher

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Wildmeister Willi Lotze trägt ein Rehkitz aus einer Wiese, um es vor dem Mähtod zu retten. So hat er bereits vielen Kitzen das Leben retten können.

Waldeck-Frankenberg. Jungwild ist derzeit gefährdet, weil die erste Mahd landwirtschaftlich genutzter Wiesen vorgenommen wird. Daher appelliert der Landesjagdverbandes Hessen (LJV), dem Mähtod von Rehkitzen, Hirschkälber, Rebhühnern und anderen Tieren vorzubeigen.

Dem schließen sich auch Jäger im Landkreis an, beispielsweise die Jägervereinigung Frankenberg. Dabei sollen Landwirte und Jäger eng zusammenarbeiten: Das sehe auch die neue Rechtsprechung zum Tierschutz vor, berichtet der Landesjagdverband weiter – andernfalls würden Strafen drohen, so der LJV. (zqa)

Der Hintergrund: Zu der Zeit, wenn die erste Mahd zur Gewinnung von Silage ansteht, gebären vor allem Rehe ihre Kitze in waldnahen Wiesen. Die Kitze kauern sich tief ins hohe Gras und sind schwer zu entdecken. Zudem sorgen weiße Flecken für weitere Tarnung.

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Quelle: HNA

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