Vier Ehrenbriefe für engagierte Landfrauen

Besondere Auszeichnung für vier Landfrauen: (von links) Bezirksvorsitzende Eva Golde, Landrat Dr. Kubat, Hiltrud Möller, Bürgermeister Rudolf Backhaus, Anita Jannermann, Bürgermeister Lothar Koch, Isolde Scriba, Bürgermeister Rüdiger Heß und Frieda Bornscheuer. Foto: Scholl

Frankenberg. Vier Landfrauen haben wegen ihres langen ehrenamtlichen Engagements dem Ehrenbrief des Landes Hessen bekommen. Beim Frankenberger Landfrauentag wurden sie ausgezeichnet.

Landrat Dr. Kubat händigte Frieda Bornscheuer und Isolde Scriba (beide aus Wangershausen), Hiltrud Möller (Löhlbach) und Anita Jannermann (Bottendorf) diese Anerkennung des Landes im Auftrag des Ministerpräsidenten Bouffier aus.

• Frieda Bornscheuer ist seit 63 Jahren Mitglied im Landfrauenverein Wangershausen und seit 1996 bis heute in verschiedenen Positionen im Vorstand aktiv. Seit mehr als 30 Jahren singt sie im Kirchenchor der Landfrauen und war lange Mitglied im Kirchenvorstand.

• Isolde Scriba arbeitet seit 1983 bis heute im Vorstand des Landfrauenvereins Wangershausen mit. Davon war sie 32 Jahre lang Kassiererin, und seit 2000 fungiert sie als Schriftführerin. Seit mehr als 30 Jahren singt Isolde Scriba im Kirchenchor der Landfrauen, und seit acht Jahren ist sie Mitglied im Kirchenvorstand.

• Hiltrud Möller ist seit 25 Jahren im Landfrauenverein Löhlbach aktiv - davon 17 Jahre als erste Vorsitzende.

• Anita Jannermann ist seit 1981 im Landfrauenverein Bottendorf aktiv. 18 Jahre lang war sie für die Finanzen zuständig und einige Jahre als stellvertretende Vorsitzende. Seit 2004 ist sie Vorsitzende des Landfrauenvereins Bottendorf. Mehr als 30 Jahre lang war sie Mitarbeiterin bei Kindergottesdiensten sowie bei den unterschiedlichsten Kirchenveranstaltungen.

Das Duo Ralf Schneider Gitarre und Inge Müller aus der Wetterau gab ein Lesekonzert: „Das Leben ist eine Reise.“ Sie trugen selbstgeschriebene und -komponierte Texte und Lieder vor. Dazu gehörten Folksongs und Balladen zur Gitarre von Ralf Schneider und meditative Gedanken von Inge Müller mit einer Reise durch beliebte Urlaubsländer oder zu Menschen gleich nebenan.

Bürgermeister Rüdiger Heß sagte in seinem Grußwort: „Das Leben ist eine Reise. Wir sehen es täglich, dass die Flüchtlinge an den Grenzen stehen. Wir wollen sie nicht aufhalten, geben wir ihnen eine Chance. Wir brauchen auch hier die Hilfe und Unterstützung der Landfrauen.“

Ursula Pöhlig vom Landesverband war zum ersten Mal Gast beim Landfrauentag und stellte das Projekt Vorlesepatinnen vor. Sie forderte die Landfrauen auf, sich am 20. November beim bundesweiten Vorlesetag zu engagieren und sich Zeit zu nehmen für eine Stunde vorlesen bei Kindern oder Senioren.

Für Heinrich Heidel sind die Landfrauen ein wichtiger Botschafter. Er bezeichnete die Landfrauen als „Perlen in der grünen landwirtschaftlichen Familie“.

Ausrichter des Landfrauentages waren die Landfrauenvereine Frankenberg/Friedrichshausen, Haubern und Löhlbach. Die Tischdekoration oblag den Landfrauen aus Frankenberg und Löhlbach, während die Landfrauen aus Haubern eine herbstliche Bühnendekoration gestalteten. Landfrauen aus den drei Vereinen waren für den Service zuständig.

Von Gunhild Scholl

Quelle: HNA

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