Vier Fehlalarme in einer Nacht

Schlauch und Feuerlöscher: Sie kamen bei den vier Einsätzen Sonntagfrüh nicht zum Einsatz – es waren Fehlalarme. Foto:  dpa

Frankenberg. Es war eine aufregende Nacht für die Frankenberger Feuerwehrleute. Vier Mal klingelten bei den Einsatzkräften die Alarmglocken, vier Mal rückten sie in der Nacht zum Sonntag zum Einsatz in einem Frankenberger Baumarkt aus. Dabei brannte es dort nirgends.

Der „Übeltäter“ war ein offenbar defekter Brandmelder im Gebäude. Fälschlicherweise hatte dieser wohl vier Mal den Brandalarm ausgelöst. Die Brandschützer hatten keine Wahl, fuhren auch beim dritten und vierten Mal in voller Montur zur vermeintlichen Feuerstelle. „Wir waren jedesmal draußen, auch wenn wir im Laufe der Nacht schon ahnen konnten, dass sich dort ein Fehlalarm immer wieder neu auslöst“, sagte der Frankenberger Stadtbrandinspektor Martin Trost der HNA. Die Einsätze zwischen 3.50 Uhr und 7 Uhr am Sonntagmorgen hielten die Feuerwehrleute auf Trab, pro Einsatz waren etwa 15 Einsatzkräfte im Einsatz. „Schlafen wird überbewertet“, scherzte Trost nach der ereignisreichen Nacht.

Weniger lustig sind die Einsätze für den Marktbetreiber, dem wohl bald eine Rechnung von der Stadt im Briefkasten landet. „Ein solcher Defekt ist Sache des Betreibers, um die Instandhaltung der Brandmelde-Anlagen hat er sich zu kümmern“, sagte der Stadtbrandinspektor. „Die Einsätze kosten natürlich Geld.“ Vergleichbare Einsätze können rund 500 Euro kosten. (jsm)

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Quelle: HNA

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