Vier Landfrauen mit Ehrenbriefen überrascht

Gerührt: (von links) Irmgard Schultze-Ueberhorst, Gunhild Staudt, Christel Schilke und Christa Rauhio waren sichtlich überrascht, angesichts ihrer Auszeichnung mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen. Die vier Landfrauen engagieren sich seit Jahren in ihren Vereinen. Fotos: Heinz

Frankenberg. Vor 350 Gästen erhielten beim Landfrauentag in der Ederberglandhalle vier Frauen eine besondere Auszeichnung: Christa Rauhio, Christel Schilke, Gunhild Staudt und Irmgard Schultze-Ueberhorst haben den Ehrenbrief des Landes Hessen erhalten.

Landrat Dr. Reinhard Kubat hielt die Laudatio und zeichnete die sichtlich überraschten Frauen aus. Sie engagieren sich seit Jahren herenamtlich in ihren Vereinen.

Für Kubat ist der Landfrauentag stets „ein Punkt des Rückzuges, wo man sich entspannen und gut unterhalten kann. Über Gutes sollte man sprechen, wann immer es möglich ist.“ Die Arbeit der Landfrauen bezeichnete er als wichtigen „Teil des Netzwerkes außerschulischer Bildung. Das ist unverzichtbar ansgesichts des technischen Fortschritts.“

Die aus dem Vogelsberg angereiste Gudrun Stumpf, Vertreterin des Landfrauenverbandes Hessen, ging in ihrem Grußwort auf die Notwendigkeit der Arbeit der Landfrauen ein: „Ohne die Landfrauen wären unsere Dörfer um einiges ärmer. Die Landfrauen wissen, wo es krankt oder etwas fehlt, und kümmern sich darum.“ Aber auch einen wunden Punkt sprach Stumpf an - die zunehmenden Nachwuchssorgen in den Vereinen. „Ich würde gerne irgendwann den Vorsitz abgeben, aber das ist sehr schwer. Die jüngeren Frauen scheuen oftmals den Spagat zwischen Beruf, Familie und Ehrenamt. Daher mein Appell: Fordern Sie Hilfe ein, wir sind für Sie da.“

Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß stellte die Bedeutung der Landfrauen in den Fokus seiner Rede. „Sie prägen die dörfliche Kultur. Sie haben meine volle Anerkennung, bitte machen Sie für unsere Gesellschaft so weiter.“ (che)

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Quelle: HNA

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