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Vierjähriger Junge stieg in Marburg unbemerkt aus dem Zug - Bahnpersonal kümmerte sich um das Kind

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Von: Thomas Hoffmeister

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Der Hauptbahnhof Marburg (Hessen) am Abend.
Der Hauptbahnhof Marburg (Hessen) am Abend. © Andreas Arnold/dpa

Viel Aufregung gab es am Mittwoch gegen 16.25 Uhr am Marburger Bahnhof. Ein vierjähriger Junge und sein Vater wurden getrennt.

Marburg/Gießen - Nach Auskunft der Bundespolizeiinspektion Kassel war ein 37-jährigen Familienvater aus Darmstadt mit seinem vierjährigen Sohn mit dem Zug unterwegs nach Frankfurt am Main. Beim Halt im Bahnhof Marburg stieg der Junge unbemerkt aus dem Zug. Kurz darauf schlossen die Türen – der Zug fuhr ab.

Vater drin - Kind draußen

Vater drin – Kind draußen: Eine Zugbeleiterin wurde auf das Kind am Bahnsteig aufmerksam und nahm den Jungen in ihre Obhut. Die Zugbeleiterin nahm den Jungen bis nach Gießen mit, wo er der Bundespolizei übergeben wurde. Während der Fahrt wurde sich um den Jungen gekümmert. Er durfte sich unter anderem den Führerstand des Zuges anschauen.

Lautsprecherdurchsage im Zug

Der Vater wandte sich nach einer Lautsprecherdurchsage im Zug an das Zugpersonal, das ihm mitteilte, dass der Junge in die Obhut der Bundespolizei übergeben worden war.

Ende gut, alles gut: Gegen 17.30 Uhr konnte der Vater seinen Sohn beim Bundespolizeirevier Gießen wieder in die Arme schließen.

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