Unternehmen investiert 15 Millionen Euro

Viessmann eröffnet hochmoderne Fabrik in Türkei

Klaus Gantner, Joachim Schlichtig, Stefan Heer, Dr. Klaus-Peter Kegel, Margit Häberle (Generalkonsulin), Cemal Türek (Präsident der Industriezone Manisa), Gerhard Bastet, Klaus Kümmel, Architekt Mustafa Salli, Mehmet Toran (Firma Dere) und Dr. Celalettin Celik haben gestern die neue Viessmann-Produktionsstätte in der Türkei eröffnet.Fotos: pr

Allendorf (Eder) - Mit einem Investitionsvolumen von mehr als 15 Millionen Euro hat Viessmann in Manisa ein neues Werk für die Produktion von Gas-Wandgeräten errichtet. Am Donnerstag wurde das Gebäude im Beisein von hochrangigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft eröffnet.

In seiner Begrüßungsrede sprach Technig-Vorstand Dr. Klaus-Peter Kegel Generalkonsulin Margit Häberle und dem Präsidenten der Industriezone Manisa, Cemal Türek, seinen Dank aus für die Zusammenarbeit bei der Realisierung des Projekts. Für das Unternehmen sei die neue Produktionsstätte ein Meilenstein des Engagements auf dem türkischen Markt. Die Einweihung symbolisiere gleichsam die große Bedeutung, die Viessmann dem Land nicht nur als Markt, sondern auch als Standort für die Produktion beimesse.

Viessmann ist seit fast 20 Jahren in der Türkei aktiv. Bereits im Jahr 1994 wurde eine türkische Viessmann-Vertriebsgesellschaft gegründet, die sich seitdem erfolgreich am Markt entwickelt hat. Mittlerweile ist das Unternehmen mit zehn Niederlassungen flächendeckend in der Türkei präsent. Kegel dankte dem Geschäftsführer von Viessmann Türkei, Dr. Celalettin Celik, und seinem Team für deren Engagement. Die positive Entwicklung des Unternehmens in der Türkei war für Viessmann der ausschlaggebende Grund, neben der stetigen Weiterentwicklung der Vertriebsorganisationen auch in den Bau des neuen Werkes zu investieren. Damit wird Viessmann zum ortsansässigen Produzenten.

Das Werk Manisa, das von Geschäftsführer Joachim Schlichtig geleitet wird, erfüllt die aktuellen Standards für nachhaltiges Bauen. Darüber hinaus wird es als Kompetenzzentrum aufgebaut mit einem eigenen Forschungs- und Entwicklungs-Team, das in das unternehmensweite Netzwerk eingebunden wird.

Bis zu 150 Mitarbeiter

Wie an allen anderen Viessmann-Standorten wird auch in Manisa das Produktionssystem Vitotop angewendet. Kerngedanke ist die Konzentration auf die wertschöpfenden Prozesse und die Vermeidung jeder Verschwendung. Das heißt, es wird alles unterlassen, was Kosten verursacht, aber im Auge des Kunden den Wert des Produktes nicht erhöht. „Damit verfügen wir über beste Voraussetzungen, hochwertige Produkte nicht nur für den türkischen Markt, sondern auch für andere Länder zu fertigen“, erklärte Kegel.

Alle Arbeitsbereiche - auch die in der Produktion - werden mit Tageslicht versorgt. Die großen Glasflächen sorgen für eine hohe Transparenz. Der Strombedarf der gesamten Fabrik wird zu 60 Prozent mit Photovoltaik-Strom abgedeckt. Heizen und Kühlen wird mit fünf Viessmann Luft-/Wasser-Wärmepumpen realisiert, die Fabrik kommt völlig ohne den Verbrauch fossiler Brennstoffe wie Gas, Kohle oder Öl aus.

Derzeit arbeiten 100 Menschen im Werk, mittelfristig sollen es 150 Mitarbeiter sein. (r)

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