"Face-Shields" wurden in Allendorf hergestellt

Viessmann spendet Gesichtsvisiere für Kreiskrankenhaus und DRK

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Spendenübergabe an der frischen Luft: (von links) Annette Viessmann, Christian Peter und Dirk Huhn vom DRK, Krankenhaus-Geschäftsführer Gerhard Hallenberger und Viessmann-Projektleiterin Dr. Marina Pausch.

Das Allendorfer Heiztechnikunternehmen Viessmann hat "Face-Shields" hergestellt. Die Gesichtsvisiere wurden jetzt an das Kreiskrankenhaus und an den DRK-Kreisverband in Frankenberg übergeben.

Bei einem Freilufttreffen in kleinem Kreis und mit dem notwendigen Abstand vor der Viessmann-Akademie in Allendorf-Eder überreichte Annette Viessmann mit Projektleiterin Dr. Marina Pausch 200 „Face-Shields“ an DRK-Geschäftsführer Christian Peter und Krankenhaus-Geschäftsführer Gerhard Hallenberger.

Annette Viessmann machte darauf aufmerksam, dass die Mitarbeiter von Krankenhäusern und Rettungsdiensten von der Corona-Pandemie besonders betroffen seien: „Seit Monaten arbeiten die Helfer unter deutlich erschwerten Bedingungen.“ Einerseits würden die Mitarbeiter von DRK und Krankenhaus anderen Menschen in teilweise „lebensgefährlichen Notsituationen“ helfen, andererseits seien sie selbst immer wieder der Gefahr einer Infektion ausgesetzt.

„Laut Robert-Koch-Institut haben sich aktuell bereits 20 400 Mitarbeiter von Kranken- und Pflegeeinrichtungen mit dem Corona-Virus infiziert“, unterstrich Annette Viessmann ihre Worte.

Risiko für Helfer minimieren

Um das Risiko für die Hilfskräfte in diesen Einrichtungen weiter zu minimieren, seien von Viessmann-Mitarbeitern die Gesichtsvisiere hergestellt worden, erklärte Viessmann: „Wir freuen uns ganz besonders darüber, dass wir mit den Face-Shields das Deutsche Rote Kreuz und das Kreiskrankenhaus bei ihrer wichtigen Arbeit für die Menschen in unserer Region unterstützen können.“

Dirk Huhn vom DRK-Rettungsdienst und Dr. Marina Pausch probierten die "Face-Shields" aus. Viessmann-Mitarbeiter haben die Gesichtsvisiere hergestellt.

Für ihre Familie sei es schon immer ein wichtiges Anliegen gewesen, die Ausstattung der medizinischen Einrichtungen im Landkreis zu verbessern. In den vergangenen Wochen hatte Viessmann unter anderem schon 50.000 Schutzmasken und 4000 Liter Desinfektionsmittel im Landkreis zur Verfügung gestellt.

Nach den Worten von Annette Viessmann sollen die „Face-Shields“ nun für den Rettungsdienst, für Mitarbeiter in Seniorenheimen und auch beim Ambulanten Pflegedienst eingesetzt werden, zudem im Krankenhaus für Ärzte und Pflegepersonal bei der Behandlung von Patienten als Schutz vor Tröpfcheninfektionen.

„Wir gestalten Lebensräume für zukünftige Generationen“, erinnerte sie in diesem Zusammenhang auch an das Leitbild ihres Unternehmens.

Dank von Klinik und DRK

„Wir haben schon über 90 Corona-Patienten versorgt“, sagte Krankenhaus-Geschäftsführer Gerhard Hallenberger und bedankte sich für die Spende. Glücklicherweise seien die meisten negativ getestet worden, informierte Hallenberger, einige hätten aber auch einen schweren Verlauf ihrer Erkrankung erfahren müssen. „Insofern ist es ganz wichtig, dass unsere Mitarbeiter vor Infektionen geschützt sind.“

„Wir werden die Face-Shields gut gebrauchen können und sind sehr glücklich, dass wir für unser operatives Geschäft jetzt diese Schutzausrüstung haben“, bedankte sich auch DRK-Kreisgeschäftsführer Christian Peter. Beim Familienunternehmen Viessmann werde das gesellschaftliche Engagement gerade in der Region immer sehr groß geschrieben, sagte Peter. „Das ist anerkennenswert.  mjx

Quelle: HNA

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