12.000 Quadratmeter für Gas-Wandgeräte

Von Allendorf/Eder nach China: Viessmann weiht neues Werk in Pinghu ein

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Symbolischer Start für das neue Werk in China: (von links) Max Viessmann (Co-CEO Viessmann Group), Ralph Biermann (Geschäftsführer Viessmann Heating Technology Zhejihng), Prof. Dr. Martin Viessmann (Chairman Viessmann Group), Katharina Viessmann sowie Andrej Jautze (Geschäftsführer Vertriebsgesellschaft China). 

Die Firma Viessmann aus Allendorf/Eder hat am 5. November in der Stadt Pinghu in China nahe der Metropole Shanghai ein neues Werk eingeweiht.

Auf einer Fläche von 12.000 Quadratmetern werden Gas-Wandgeräte für den chinesischen Markt gefertigt, teilte das Unternehmen am Dienstag in der Pressemeldung mit.

Zum Standort gehöre auch ein Forschungs- und Entwicklungszentrum für neue Technologien und Services. Geplant sei, die Fertigung von Gas-Wandgeräten kontinuierlich auszuweiten und die Kapazität mittelfristig von einer Produktionslinie auf drei zu erweitern.

Viessman sieht großes Potenzial auf dem chinesischen Markt

„Wir sehen ein enormes Potenzial auf dem chinesischen Markt. Deswegen haben wir entschieden, unsere Produktionskapazitäten vor Ort zu erweitern”, sagte Firmenchef Prof. Dr. Martin Viessmann in seiner Rede. Die Einweihung des Standorts Pinghu, rund 90 Kilometer südwestlich von Shanghai, sei ein weiterer Meilenstein des mehr als 20-jährigen Engagements in China. Insgesamt verfüge das Unternehmen dort über fünf Niederlassungen und mehrere hundert Showrooms.

Der neue Viessmann-Standort liege zentral in einem der wichtigsten Absatzgebiete des Landes

Neben Partnern und Kunden haben hier auch zahlreiche Lieferanten ihren Sitz. „Durch die neu gewonnene Nähe können wir den Markt noch besser mit Lösungen beliefern”, so der Vorsitzende der Viessmann Group.

„China ist einer der weltweit wichtigsten Märkte nicht nur für individuelle Heizsysteme, sondern auch für innovatives und komfortables Wohnen”, sagte sein Sohn Max Viessmann. Vor allem bei digitalen Anwendungen sei das Land „ein echter Innovationstreiber und damit auch Vorbild für Europa.“

Ziel sei es, gemeinsam mit den chinesischen Partnern „Lebensräume für zukünftige Generationen“ zu schaffen. Als Symbol dafür – und als gemeinsames Bekenntnis für den Klimaschutz – wird für jeden Teilnehmer der Eröffnungszeremonie ein Baum in der trockenen, westlichen Region Chinas gepflanzt.

„Experience Tour” - Viessmann-Angebot am Beispiel einer typisch chinesischen Wohnsituation

Neben einem Rundgang durch die Fertigung stand für die Gäste der Einweihungsfeier – Vertreter aus Politik, Verwaltung sowie rund 70 Viessmann-Partner – eine „Experience Tour” auf dem Programm. Dabei wurde das Viessmann-Angebot am Beispiel einer typisch chinesischen Wohnsituation veranschaulicht. So biete Viessmann in China zum Beispiel ab sofort das Wasseraufbereitungssystem Vitopure zur Reinigung und Enthärtung von Trinkwasser an. 

„Zusätzlich kann eine optimale Effizienz und Langlebigkeit von Heizungsanlagen durch die Wasseraufbereitung mit Vitopure sichergestellt werden“, heißt es in der Pressemeldung. Viessmann wandele sich kontinuierlich vom Heiztechnikhersteller zum Lösungsanbieter für den kompletten Lebensraum. Dafür entwickele das Unternehmen Klimalösungen, die die Umgebung des Menschen mit der optimalen Raumtemperatur, mit Warmwasser, Strom und guter Luft versorgten.

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