Vitos Begleitende Psychiatrische Dienste beziehen Neubauten

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Fühlen sich wohl : Die Terrasse am Gruppenraum des Wohn- und Pflegeheims des Vitos-Bereichs Begleitende Psychiatrische Dienste ist ein gern genutzter Treffpunkt. Hier die Bewohner Gabi Lemke und Rudolf Stutzmann und (hinten von links) die Pflegekräfte Susanne Vaupel, Angelika Stephan und Bernd Wölk. Die Möbel hat die Schreinerei des Vitos-Bereichs angefertigt.

Haina-Kloster. Bei schönem Wetter kommen die Vorzüge des neuen Wohn- und Pflegeheims von Vitos Begleitende Psychiatrische Dienste (BPD) voll zur Geltung. Die 24 Bewohner können die Terrasse vor dem eigenen Zimmer oder die Gemeinschaftsterrasse am Haupteingang nutzen.

Alles liegt ebenerdig, so dass zumindest manche der seelisch-kranken und pflegebedürftigen Menschen selbst nach draußen kommen können.

Viele von ihnen haben sich schon an das neue Umfeld gewöhnt. Erwin Gruber, pädagogischer Leiter von BPD, war "positiv überrascht", wie problemlos die Eingewöhnungsphase verlaufen sei. Ende März waren die 24 Bewohner, die bis dahin in den Häusern im Gutshof und Rosengarten im Hainaer Psychiatriezentrum untergebracht waren, in den Neubau oberhalb des Hainaer DGH umgezogen. Manche wurden im Rollstuhl rübergebracht, andere konnten zu Fuß gehen, für einige war ein Krankentransport nötig.

BPD-Mitarbeiter übernahmen das Packen und den Transport der persönlichen Besitztümer der Patienten. Sie waren auch beim Bezug des Neubaus mit Mehrarbeiten belastet. Auch Gruber und seine Stellvertreterin Elfriede Bermann haben ihre Büros im Eingangsbereich bezogen. "Unsere Türen stehen offen. Die Bewohner können uns leicht erreichen", sagt Gruber. Bisher war die Leitung fern der Wohngruppen in dem anderen Gebäude untergebracht.

Der eine Umzug ist abgeschlossen, aber der nächste steht bevor. Am 23. Juni sollen auch die beiden Häuser oberhalb des Wohn- und Pflegeheims bezogen werden. Dort ist der Innenausbau noch in vollen Gang. Es entstehen vier Wohnungen für Betreutes Wohnen: In drei offenen Gruppen und einer beschützten Gruppe werden insgesamt 20 Menschen auf ein selbstständiges Leben vorbereitet.

Auch in diesen Wohngruppen gibt es Terrassen. Die beschützte Gruppe bekommt einen mit Natursteinen und Obstbäumen, die an Spalieren wachsen, begrenzten Außenbereich.

Die Arbeiten am Außengelände laufen auf Hochtouren.

Von Martina Biedenbach

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Quelle: HNA

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