Kraniche ziehen in großer Zahl nach Norden ab – Zugvögel kehren aus Süden zurück

Vögel kündigen Frühling an

Singschwäne auf dem Edersee: Haben den Kreis schon nach Norden verlassen.

Waldeck-Frankenberg. Der Winter naht sich offenbar dem Ende: Vom 11. bis zum 17. Februar gab es über dem Kreis einen eindrucksvollen und intensiven Kranichzug nach Nordosten. Auf der Internetseite des NABU-Kreisverbandes unter www.nabu-waldeck-frankenberg.de/Beobachtungen gab es zahlreiche Eintragungen.

Diese ergeben eine Summe von 4250 Kranichen, die in dem genannten Zeitraum aus ihren Winterquartieren in Spanien über den Kreis hinweg nach Norden strebten, ohne die, die der Beobachtung entgangen sind oder nicht gemeldet wurden.

Am 17. Februar passierten in recht großer Höhe allein über dem Ederdorf in Frankenberg zwischen 17 und 17.30 Uhr in mehreren, zum Teil erstaunlich großen Keilen, genau 866 Kraniche. Die Zahl konnte so genau ermittelt werden, da von jedem Keil ein Foto angefertigt wurde, auf dem exakt ausgezählt werden konnte.

Nicht nur die bereits in Blüte stehenden Pflanzen (wir berichteten) weisen auf das nahe Winterende hin, sondern auch, dass bereits neben den Kranichen andere Zugvögel wie Feldlerchen, Rotmilane oder Drosselarten aus dem Süden zurückkehrten. Auch sang bereits am 18. Februar in Frankenberg eine Amsel aus vollem Hals. Zwei Tage später hörte man Grünfinken und Zaunkönige. Die zehn Singschwäne auf dem Edersee bei Herzhausen, als nordische Wintergäste, haben den Kreis auch schon vor einigen Tagen in Richtung Norden verlassen. (zqa)

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Quelle: HNA

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