Bürgermeister erneuert Amtseid

"Volle Kraft" für die Klostergemeinde

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Nach seiner erneuten Vereidigung dankte der wiedergewählte Hainaer Bürgermeister Rudolf Backhaus seiner Ehefrau Irmhild, aber auch den Mitarbeitern der Gemeinde und den politischen Gremien, stellvertretend sind für sie Büroleiter Kurt Hecker (links) und d

Haina-Mohnhausen - Auch in seiner dritten - und letzten - Amtszeit werde er sich mit voller Kraft für die Gemeinde einsetzen, versprach Bürgermeister Rudolf Backhaus.

Der am 13. November mit 88,8 Prozent wiedergewählte Bürgermeister hat im Rahmen der Parlamentssitzung am Donnerstag in Mohnhausen seinen Amtseid erneuert. Er nutzte die Gelegenheit, auf die vergangenen zwölf Jahre zurück zu schauen, aber auch nach vorn zu blicken.

„Zwölf Jahre sind vorbei - wo ist die Zeit geblieben?“, frage der Bürgermeister rhetorisch und erinnerte daran, dass vor allem die ersten Jahre seiner Bürgermeistertätigkeit von Nachholbedarf geprägt waren. Er zählte exemplarisch die Abwasserentsorgung, den Bau von Kläranlagen und die Versorgung mit einwandfreiem Trinkwasser auf.

„Ich trete die dritte Amtszeit an und werde mich auch weiterhin mit voller Kraft für die Gemeinde einsetzen“, versprach Backhaus. Er erinnerte an das Wahlergebnis: 88,8 Prozent der Wähler hatten mit „Ja“ für Rudolf Backhaus gestimmt. „Dieses große Vertrauen macht mich stolz, ist aber auch eine Verpflichtung“. Er kündigte an, dass die dritte Amtszeit auch seine letzte sein werde. Er werde „nicht den Fuß vom Gas nehmen, sondern mit gut kalkulierter Geschwindigkeit“ nach vorn gehen. Er blieb beim Vergleich mit dem Autofahren: Ein vernünftiges Tempo wirke sich auch positiv auf den Verbrauch aus.

Backhaus bedankte sich beim Gemeindevorstand, der Gemeindevertretung, dem Ältestenrat und den Ortsbeiräten. Die vierteljährliche Ortsvorsteher-Dienstversammlung sei ein wichtiger Mechanismus geworden. Den Ältestenrat wolle er künftig häufiger aktivieren, um wichtige Entscheidungen vorzubereiten - dieser Weg habe sich beim Thema Konzessionsvergabe bewährt.

Einen Dank sprach er aber auch den Mitarbeitern in der Gemeindeverwaltung aus: „Sie waren bereit, viele neue Wege mitzugehen“, sagte er und nannte als Beispiele die Einführung der Doppik, die Umstrukturierung der Kindergärten oder die Abwassergebühr. Auch der Bauhof habe immer wieder viele neue Aufgaben bewältigen müssen. Auch Backhaus‘ Ehefrau Irmhild war bei der Wiedervereinigung anwesend. Ihr dankte der Bürgermeister dafür, dass sie ihm immer den Rücken freihalte.

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